Nina Pfeiffer sitzt auf einer Bank und hält ihr Buch "Tessa, die tapfere Schnecke" in der Hand. Neben ihr sitzen Diplom-Psychologe Henner Spierling und Illustratorin Charline Alcantara.

Nina Pfeiffer (Mitte) litt vor Jahren an einer Depression. Zusammen mit dem Diplom-Psychologen Henner Spierling aus Wilstedt und Illustratorin Charline Alcantara aus Bremen hat die dreifache Mutter ein Buchprojekt verwirklicht, um betroffenen Kindern und deren Eltern zu helfen.

Foto: Saskia Harscher

Zeven

Bremen: Kinder dürfen nicht länger leiden

17. Dezember 2020 // 18:57

Nina Pfeiffer aus Bremen litt vor Jahren an einer Depression. Sie wurde behandelt. Ihren drei Kindern haben allerdings nur wenige geholfen.

Fast 4 Millionen Kinder sind betroffen

So wie Nina Pfeiffers Kindern geht es fast 4 Millionen Mädchen und Jungen in Deutschland. Sie leben im Schatten der psychischen Erkrankung ihrer Eltern.

Die dreifache Mutter möchte das ändern: Sie hat ein Buch gechrieben, um diese Kinder sichtbar zu machen und ihnen zu helfen.

Thema darf kein Tabu mehr sein

„Tessa, die tapfere Schnecke“, ist ein Märchen, dass das Thema Depression sensibel und nachdrücklich behandelt.

Die Gesellschaft müsse erkennen, dass die Kinder auch betroffen sind und deshalb auch Hilfe bräuchten, so die Bremerin und betont: „Ich finde, dass man dafür kämpfen sollte, dass es kein Tabu mehr ist.“

Wie Eltern ihren Kindern ihre Krankheit erklären können, selbst wenn sie in einer aktuten psychischen Krise stecken, lest ihr auf NORD|ERLESEN.

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