Weil er sich am Rande des tödlichen Unfalls trotz Platzverweises durch die Polizei nicht hinter das Absperrband begeben wollte, soll sich der Angeklagte mit Polizei und Feuerwehr angelegt haben.

Weil er sich am Rande des tödlichen Unfalls trotz Platzverweises durch die Polizei nicht hinter das Absperrband begeben wollte, soll sich der Angeklagte mit Polizei und Feuerwehr angelegt haben.

Foto: Bick

Zeven

Bremervörder "Gafferprozess": Anwalt will weitere Zeugen hören

Von nord24
2. Oktober 2018 // 18:10

Das Urteil im so genannten Gafferprozess von Bremervörde lässt weiter auf sich warten. Stattdessen stellte einer der Verteidiger am Dienstag weitere Anträge.

Anwalt kritisiert Polizei

Laut dem Anwalt war der Einsatz der Polizei gegen seinen Mandanten willkürlich, unverhältnismäßig und rechtswidrig. Es geht um die Vorfälle am Rande eines tödlichen Unfalls, der sich im Juli 2015 in Bremervörde ereignet hat. Ein Auto ist damals in eine Eisdiele gefahren. Zwei Menschen starben.

Haftstrafe in erster Instanz

Während das Verfahren gegen die Unfallverursacherin im "Eisdielen-Prozess" längst abgeschlossen ist, läuft gegen einen 28-Jährigen und seinen 22 Jahre alten Bruder im "Gafferprozess" die Berufung vor dem Landgericht Stade. Der ältere Angeklagte soll die Vorfälle in der Eisdiele gefilmt und sich eine handfeste Auseinandersetzung mit Polizei und Feuerwehr geliefert haben. Er bekam in erster Instanz eine Haftstrafe.

Gericht prüft Anträge

Sein Verteidiger will weitere Zeugen hören, der Staatsanwalt lehnt dies ab. Er hat genug gehört. Das Gericht prüft nun, wie es weiter geht. Am 23. Oktober wird die Verhandlung fortgesetzt.

Unser Digital-Magazin
Norderlesen Digital-Magazin
Verschenken & selbst genießen
Hein! Dein Norden

Thema Corona: Viele fordern eine Ende der Maskenpflicht im Handel. Wie steht ihr dazu?

1096 abgegebene Stimmen
Folge nord24 via Messenger
Folge den Pinguins via Messenger