Eine Passantin geht in Berlin an sechs in den Boden eingelassenen „Stolpersteinen“ zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus vorbei. Mit den Gedenktäfelchen, die wie ein Pflasterstein in Bürgersteige eingelassen werden, weist der Künstler Gunter Demnig auf die letzten Wohnorte ermordeter Menschen hin. Wunsch und Wille des Zevener Kulturausschusses ist es, dass auch in Zeven „Stolpersteine“ verlegt werden.

Eine Passantin geht in Berlin an sechs in den Boden eingelassenen „Stolpersteinen“ zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus vorbei. Mit den Gedenktäfelchen, die wie ein Pflasterstein in Bürgersteige eingelassen werden, weist der Künstler Gunter Demnig auf die letzten Wohnorte ermordeter Menschen hin. Wunsch und Wille des Zevener Kulturausschusses ist es, dass auch in Zeven „Stolpersteine“ verlegt werden.

Foto: picture-alliance/ dpa

Zeven

Bürger sollen auch in Zeven stolpern

12. November 2020 // 14:55

Kulturausschuss der Stadt Zeven spricht sich geschlossen dafür aus, mit „Stoplersteinen“ an Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern.

Im Grundsatz dafür

Vor 75 Jahren endete das Morden im Namen Deutschlands. Seit 1992 erinnert der Künstler Gunter Demnig an die Opfer des Nationalsozialismus mit sogenannten Stolpersteinen. Bundesweit geben 17 000 dieser goldfarbenen Pflastersteine vor den letzten frei gewählten Wohnorten der Ermordeten Anlass zum Gedenken – europaweit sind es mehr als 75 000 metallene Mahnmale. Auch in Zeven möchten Rat und Verwaltung „Stolpersteine“ setzen. Diese Grundsatzentscheidung fällte der Kulturausschuss am Mittwoch einstimmig.

Mehr dazu lest Ihr morgen in der ZEVENER ZEITUNG.

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