Kräuterfachwirtin Marion Putensen gerät beim Anblick größerer Springkraut-Bestände geradezu ins Schwärmen, denn obwohl die Pflanze ein Neophyt ist und sich stark ausbreitet, weiß die Expertin um die vielfältige Nutzbarkeit des Gewächses.

Kräuterfachwirtin Marion Putensen gerät beim Anblick größerer Springkraut-Bestände geradezu ins Schwärmen, denn obwohl die Pflanze ein Neophyt ist und sich stark ausbreitet, weiß die Expertin um die vielfältige Nutzbarkeit des Gewächses.

Foto: Hellwig

Zeven

Cooler Umweltschutz: Indisches Springkraut für Leckereien nutzen

Von Andreas Kurth
17. August 2017 // 18:04

Pflanzen und Tiere, die ursprünglich von anderen Kontinenten kommen, verursachen vielfach Probleme. Eine coole Art des Umweltschutzes ist es, essbare Pflanzen einfach zu ernten. Aus dem Indischen Springkraut können beispielsweise einige Köstlichkeiten hergestellt werden.

Kräuterfachwirtin hat andere Ideen

Förster mähen in den Wäldern rund um Zeven das Springkraut, bevor sich Samen ausbilden. So wollen sie die weitere Verbreitung verhindern. Kräuterfachwirtin Marion Putensen hat da deutlich bessere Ideen. Sie nutzt die Blüten des unerwünschten Krautes, um daraus echte Leckereien zu zaubern.

Grundlage für die Himalaya-Torte

In der Küche lassen sich die Blüten nämlich auf vielfältige Weise nutzen. So aromatisieren sie Apfelsaft, um daraus ein wohlschmeckendes Gelee zu kochen. Man kann sie mit Frischkäse füllen, aus ihnen Limonade und auch ein Parfait oder sogar die so genannte Himalaya-Torte herstellen.

Nussige Einlage für Pestos und Aufläufe

Die Samen können in einer Pfanne ohne Öl geröstet werden und bereichern das selbst zusammen gestellte Müsli mit einem feinen Nuss-Aroma, finden in Pestos, Bratlingen und in Aufläufen Verwendung, können aber auch über Salate gestreut werden. Rezepte zum Ausprobieren finden sich im Internet.

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