Das Corona-Ausbruchsgeschehen in den Rotenburger Werken ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einen infizierten Airbus-Mitarbeiter zurückzuführen. Das teilt der Landkreis mit.

Das Corona-Ausbruchsgeschehen in den Rotenburger Werken ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einen infizierten Airbus-Mitarbeiter zurückzuführen. Das teilt der Landkreis mit.

Foto: picture alliance/dpa

Zeven

Corona: Ausbruch durch Airbus-Mitarbeiter?

Von Joachim Schnepel
3. Februar 2021 // 11:12

Im Landkreis Rotenburg gibt es seit Dienstag 8 neue Corona-Fälle. Insgesamt wurden bisher 2.268 Fälle gezählt.

Umfassende Ermittlungen

2085 davon gelten mittlerweile wieder als genesen. Damit gibt es aktuell 114 Infizierte, von denen sich 10 Personen in stationärer Behandlung befinden.

Das Gesundheitsamt hat nach einem größeren Corona-Ausbruch in den Rotenburger Werken in den letzten Tagen umfassende Ermittlungen durchgeführt.

B 1.1.7. bei zehn Bewohnern nachgewiesen

Im Rahmen des Ausbruchsgeschehens wurde bei insgesamt 10 Personen (7 Bewohner, 3 Mitarbeiter) die Variante B 1.1.7 nachgewiesen.

Wie sich nun herausgestellt hat, hatte eine Person aus dem Kreis der Mitarbeitenden Kontakt zu einem infizierten Beschäftigten der Airbus-Werke in Hamburg-Finkenwerder.

Mehrere positive Corona-Fälle

In dem Werk war Ende Januar bei mehreren positiven Corona-Fällen die Variante B 1.1.7 nachgewiesen worden. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wurde die Mutation über diesen Kontaktweg in den Landkreis gebracht.

Mehr zum aktuellen Corona-Geschehen im Landkreis lest Ihr morgen in der ZEVENER ZEITUNG.

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