Nordhorn: Marc Werning, Mitarbeiter vom Deutschen Roten Kreuz (DRK), bekommt einen Rachenabstrich für einen Corona-Schnelltest.

Über die Weihnachtsfeiertage haben weniger Personen einen Arzt aufgesucht. Auch die Zahl der Tests und Proben sowie der Laboruntersuchungen sank.

Foto: Sina Schuldt/dpa

Zeven

Corona: Weitere elf Personen im Kreis gestorben

Von Thorsten Kratzmann
29. Dezember 2020 // 15:17

Eine Reihe von Nachmeldungen hat die Zahl der Sterbefälle nach Weihnachten um elf auf 38 seit Ausbruch der Pandemie steigen lassen.

Acht Personen vor Weihnachten verstorben

Bereits vor Weihnachten sind ein 88-, ein 89- und ein 94-jähriger Mann, eine 86-, eine 88-, eine 92- sowie eine 94-jährige Frau – allesamt aus Sottrum – verstorben. Im Lilienthaler Krankenhaus verstarb zudem ein 89-jähriger Mann aus Tarmstedt. Am 24. Dezember sind ein 88-Jähriger aus Sottrum und ein 72-Jähriger aus Wilstedt verstorben. Am ersten Weihnachtsfeiertag starb eine 73-jährige Frau aus Wilstedt.

Zwölf neue Corona-Fälle

Auch die Zahl der Infizierten ist gestiegen. Kreisweit zählt das Gesundheitsamt seit Montag 12 neue Corona-Fälle. Insgesamt wurden bisher 1761 Fälle gezählt. 1492 Personen sind genesen. Damit gibt es aktuell 231 Infizierte, von denen sich 18 Personen in stationärer Behandlung befinden. Die „7-Tage-Inzidenz“ liegt bei 87 Neuinfektionen in Bezug auf 100 000 Einwohner.

Weniger Proben und Laboruntersuchungen

Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten ist, dass während der Weihnachtsfeiertage und zum Jahreswechsel weniger Personen einen Arzt aufsuchen. Daher sinke die Zahl der Proben und Laboruntersuchungen. Mithin werden weniger Erregernachweise gemeldet.

Impfzentrum in Zeven einsatzbereit

Zudem weist die Kreisverwaltung auf die Einsatzbereitschaft des Impfzentrums am ehemaligen Martin-Luther-Krankenhaus in Zeven hin. Unklar sei jedoch, wann das Zentrum mit Impfstoff beliefert wird. Während der Weihnachtsfeiertage wurden die Senioren- und Pflegeheime kontaktiert, damit dort die Daten und Einwilligungen der impfwilligen Personen erhoben werden. Diese Vorbereitungen sind noch nicht abgeschlossen. Die Kreisverwaltung erwartet, dass die mobilen Impfteams mit Wochenbeginn starten können.

Einwohner des Landkreises können sich mit Fragen rund um die Covid-19-Impfung an die Hotline des Landes unter der t 0800/9988665 wenden.

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