Wo es blüht, da fühlen sich Schmetterlinge und Bienen wohl. Das weiß auch der Tarmstedter Gemeinderat. Er will öffentliche Flächen bepflanzen und so einen Beitrag gegen das Insektensterben leisten.

Wo es blüht, da fühlen sich Schmetterlinge und Bienen wohl. Das weiß auch der Tarmstedter Gemeinderat. Er will öffentliche Flächen bepflanzen und so einen Beitrag gegen das Insektensterben leisten.

Foto: Bund deutscher Baumschulen

Zeven

Die Gemeinde Tarmstedt will dem Insektensterben nicht länger zusehen

Von Bert Albers
11. März 2018 // 16:15

Andere klagen oder appellieren, die Tarmstedter handeln. Die Gemeinde will gegen das viel beklagte Insektensterben vorgehen. Der Rat hat beschlossen, öffentliche Flächen mit Blühpflanzen zu bestücken. Das würde übrigens nicht nur der Natur helfen.

Ein Imker wirbt erfolgreich für Blühplflanzen

Henry Michaelis weiß, wie wichtig Insekten für die Natur sind. Er ist Imker und außerdem seit 2016 Mitglied im Tarmstedter Gemeinderat. Dort hat er alle anderen davon überzeugt, dass es an Blühpflanzen fehlt im Ort. Denn die brauchen Insekten, um sich zu ernähren.

3000 Euro hat der Rat bewilligt

Dieses Jahr stehen 3000 Euro bereit, um Samen zu kaufen. Wo gepflanzt wird, darüber soll ein Arbeitskreis entscheiden. Michaelis ist der Vorsitzende. Viele Insektenarten seien bereits verschwunden, warb er für seinen Antrag. Zahlreiche andere sieht er in ihrem Bestand bedroht.

Nicht nur dem Insektensterben wird vorgebeugt

Das Vorhaben hat viele Vorteile: Dem Insektenstereben wird vorgebeugt. Zudem wird Tarmstedt bunter, also schöner. Und der Bauhof der Gemeinde wird entlastet. Die Mitarbeiter müssen bisher von Frühjahr bis Herbst viele Dutzend Rasenflächen mähen. Damit wird es bald vorbei sein.

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