Freudentag im Kinderdorf in Tansania. Die Waisen haben neue Schuhe bekommen. Das Ehepaar Eule aus Vorwerk hilft dabei, dass die Kinder auch sonst haben, was brauchen.

Freudentag im Kinderdorf in Tansania. Die Waisen haben neue Schuhe bekommen. Das Ehepaar Eule aus Vorwerk hilft dabei, dass die Kinder auch sonst haben, was brauchen.

Foto: Eule

Zeven

Ehepaar aus Vorwerk setzt sich für Waisenkinder in Afrika ein

Von Bert Albers
21. Februar 2018 // 17:15

Jeder kann etwas bewegen. Nach diesem Motto handeln Judy und Johann-Georg Eule aus Vorwerk. Das Ehepaar engagiert sich in Tansania für Waisenkinder.

180 Waisen leben in zwei Kinderdörfern

Die Eules arbeiten ehrenamtlich für den Verein Amani Kinderdorf. Der hat in Tansania in zwei Dörfern 180 Waisenkinder aufgenommen. Die bekommen alles, was Kinder brauchen.

Der Verein bietet eine Perspektive

Ohne Amani hätten sie kaum eine Chance, irgendwann auf eigenen Beinen zu stehen. Doch mittlerweile gibt es in Kilolo und Kitwiru Jungen und Mädchen, die zur Uni gehen. Das sind die Erfolge, die die Eules motivieren.

Das Paar aus Vorwerk hilft seit 2005

Seit 2005 ist das Paar dabei. Mehrfach im Jahr fliegen sie nach Tansania. Während sie (69) sich um die Kontrolle der Finanzen kümmert, plant und beaufsichtigt er (81) Bauprojekte. Wenn nicht in den Dörfern gebaut wird, dann außerhalb. Mittlerweile hilft Amani auch dabei, die Schule besser auszustatten, die die Waisen besuchen.

120.000 Euro kostet der Betrieb

Das alles kostet viel Geld. Allein die laufenden Kosten summieren sich auf 120.000 Euro jährlich. Stehen Investitionen an, steigt der Bedarf noch einmal deutlich. Umso mehr ist Amani auf Spender und Paten angewiesen. Viele geben, weil sie die Eules kennen. Sogar Schulklassen in der Samtgemeinde Tarmstedt helfen dem Paar bei seinem Engagement.

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