Carsten Niemeyer hofft, dass die Zevener Pokaldiele gut durch die Coronakrise kommt.

Carsten Niemeyer hofft, dass die Zevener Pokaldiele gut durch die Coronakrise kommt.

Zeven

Eine Katastrophe für Händler

Von Kathrin Harder-von Fintel
9. September 2020 // 11:13

Finden keine Veranstaltungen statt, bekommen viele Betriebe kein Geld in die Kasse. Auch die Zevener Pokaldiele hat mit der Coronakrise zu kämpfen.

Alles abgesagt

Feiert kein Verein, so gehen auch keine Sport- und Ehrenzeichen über den Ladentisch von Carsten Niemeyer. Dennoch blickt er optimistisch in die Zukunft und hofft, dass sein Unternehmen die Coronazeit irgendwie übersteht.

„Was für ein Jahr“, sagt Carsten Niemeyer und fängt an über die vergangenen Monate zu erzählen. „Anfang März sollten die letzten Pokale aus dem Jahr 2019 abverkauft werden, um Platz zu schaffen für die neue Kollektion. Dann kam Corona.“

Schlechtes Jahr 2020

Viele Vereine bestellen regelmäßig in der Zevener Pokaldiele (ZePoDi) ihre Sport- und Ehrenpreise und Carsten und Tanja Niemeyer hatten schon einiges an Aufträgen angenommen und die Ware für die Veranstaltungen von April bis August teilweise fertig gemacht. Dann gingen die Anrufe ein, dass doch keine Pokale, Medaillen und Orden gebraucht werden. Ein Fest nach dem nächsten wurde abgesagt, Schützen, Feuerwehrleute und Sportvereine ehrten niemanden mehr in der Coronazeit. „So baute sich das Ganze auf und im März wussten wir noch gar nicht, wo die Reise hingeht“, erinnert sich der Zevener. „Reichlich Federn“ musste der Betrieb seit der Pandemie lassen.

Wie es um den Betrieb steht, lest Ihr Donnerstag in der Zevener Zeitung

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