Diedrich Höyns, Sprecher der Kreishandwerkerschaft Elbe-Weser, hier in seiner Kfz-Werkstatt in Sittensen, wünscht sich von der Regierung eine schnellere und vor allem einfachere Abwicklung der in Aussicht gestellten Hilfen.

Diedrich Höyns, Sprecher der Kreishandwerkerschaft Elbe-Weser, hier in seiner Kfz-Werkstatt in Sittensen, wünscht sich von der Regierung eine schnellere und vor allem einfachere Abwicklung der in Aussicht gestellten Hilfen.

Foto: Baraz

Zeven

Elbe-Weser: Handwerkerschaft ist in der Krise da

Von Sule Baraz
16. Februar 2021 // 21:00

Die Situation im Handwerk bleibt angespannt. Während Frisöre bis Anfang März nicht arbeiten können, sind Bauhandwerker gefragter denn je.

Neues Denken

„Diese Pandemie stellt die Betriebe vor neue Aufgaben. Das ist eine Herausforderung, die neues Denken benötigt“, macht Diedrich Höyns deutlich. Der Sittenser ist Vorsitzender des Vorstands der Kreishandwerkerschaft Elbe-Weser und zeichnet ein Stimmungsbild über die Sorgen und Nöte der Innungsbetriebe.

Systemrelevant

Die Pandemie trifft die Betriebe unterschiedlich hart. Während die Bäckereien, die ihre Cafés schließen mussten, auf die Situation überwiegend mit Kurzarbeitergeld reagierten, haben andere weiterhin viel zu tun, so Diedrich Höyns, der in Sittensen eine Kfz-Werkstatt betreibt. „Im Grundsatz können die meisten Handwerker arbeiten, sie sind systemrelevant. Wenn jemand einen Stromausfall hat, dann muss der Elektriker auch kommen. Der Krankenwagen braucht Winterreifen.“

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