Bei dem Unfall auf der A 1 in Höhe Reeßum fuhr ein Sattelzug am Stauende auf einen anderen Laster auf. Ein Fahrer wurde dabei schwer verletzt.

Bei dem Unfall auf der A 1 in Höhe Reeßum fuhr ein Sattelzug am Stauende auf einen anderen Laster auf. Ein Fahrer wurde dabei schwer verletzt.

Foto: Polizei

Zeven

Es kracht bei Sittensen und bei Reeßum

7. Juli 2020 // 12:15

Auf der A 1 haben sich am Montagabend zwei Verkehrsunfälle ereignet. Ein Fahrer wurde dabei schwer verletzt.

37-jähriger verliert Kontrolle über Fahrzeug

Gegen 19 Uhr verlor ein Richtung Hamburg fahrender 37-jähriger Autofahrer kurz vor der Anschlussstelle Sittensen, vermutlich aufgrund unangepasster Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn, die Kontrolle über seinen VW. Er prallte gegen die Mittelschutzplanke, schleuderte über gesamte Fahrbahn und kam an der Außenschutzplanke zum Stehen.

Lkw-Fahrer erkennt Malheur zu spät

Der Fahrer eines Sattelzugs aus dem Raum Gütersloh erkannte zu spät, dass das Heck des verunglückten VW auf die Fahrbahn ragte. Bei der Kollision wurden der Autofahrer, sein 30-jähriger Beifahrer, eine 28-jährige Mitfahrerin und ein zweijähriges Kind verletzt. Der Fahrer des Sattelzugs blieb unverletzt.

12 500 Euro Schaden

Für die Bergung des Autos musste der Hauptfahrstreifen vorübergehend gesperrt werden. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 12 500 Euro.

Etwa eine halbe Stunde später kam es in Richtung Bremen bei Reeßum zu einem weiteren schweren Unfall. Wegen eines Unfalls im Bereich Oyten hatte sich bis kurz hinter die Anschlussstelle Stuckenborstel ein Rückstau gebildet.

Unfall am Stauende

Der 24-jähriger Fahrer eines Lkw-Gespanns aus Polen erkannte das Stauende zu spät und fuhr auf einen Sattelzug aus Rumänien auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der rumänische Sattelzug auf einen davorstehenden Laster geschoben. Das Lkw-Gespann verkeilte sich im Heck des Aufliegers und geriet in Brand.

Lastwagenfahrer schwer verletzt

Der Fahrer des Lastwagens wurde bei dem Unfall schwer verletzt, konnte jedoch schnell aus dem Führerhaus befreit werden. Der Fahrer des rumänischen Sattelzugs erlitt leichte Verletzungen. Die Autobahn musste für die Bergung und Fahrbahnreinigung ab der Anschlussstelle Bockel bis in die frühen Morgenstunden des Dienstags voll gesperrt werden. Der Sachschaden beläuft sich rund auf 200 000 Euro.

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