Ein Silvesterböller wird mit einem Feuerzeug gezündet. Die Knallerei macht nicht nur vielen Menschen angst, sondern auch Tieren. In Wilstedt sollen deshalb neue Verbotszonen eingerichtet werden.

Ein Silvesterböller wird mit einem Feuerzeug gezündet. Die Knallerei macht nicht nur vielen Menschen angst, sondern auch Tieren. In Wilstedt sollen deshalb neue Verbotszonen eingerichtet werden.

Foto: Mirgeler/dpa

Zeven

Feuerwerk: Tiere in Wilstedt sollen nicht mehr leiden

Von Bert Albers
19. Juni 2019 // 16:15

Tiere verdienen genauso viel Rücksicht wie Reetdachhäuser oder Altenheime. Darin ist sich der Gemeinderat von Wilstedt einig. Deshalb will er die Silvester-Knallerei im Ort weiter einschränken. 

Kühe kalben verfrüht

Der Rat regiert damit auf das Schreiben eines Landwirts. Dessen Kühe hatten zum Jahreswechsel richtig Stress. Sechs Tiere kalbten deutlich vor Ablauf der Tragezeit. Der Grund: Feuerwerk nahe dem Hof.

Bürger in Wilstedt knallen anderswo

Das ist offenbar heftiger geworden, seit in anderen Bereichen des Dorfes nicht mehr geknallt wird. Die Gemeinde weist jährlich darauf hin, dass etwa nahe Reetdachhäusern und dem Altenheim kein Feuerwerk erlaubt ist. Das beachten die Bürger, weshalb sich der Krach verlagert hat.

Arbeitsgruppe macht Pläne

Im Gespräch ist nun, auch um Ställe Verbotszonen zu schaffen. Außerdem erwägt der Rat, ein zentrales Feuerwerk an Silvester zu veranstalten. Das könnte Bürger davon abhalten, selbst zu böllern. Eine Arbeitsgruppe soll dazu einen Plan vorlegen.

Immer informiert via Messenger

Ist es die richtige Entscheidung, dass der Weihnachtsmarkt 2020 in Bremerhaven stattfinden darf?

1318 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger