Egal ob Gemüse, Obst oder gar der Nudelsalat von der jüngsten Grillfeier: In der öffentlichen Foodsharing-Gruppe Zeven bieten Mitglieder die Lebensmittel an, die sie selbst nicht verbrauchen können.

Egal ob Gemüse, Obst oder gar der Nudelsalat von der jüngsten Grillfeier: In der öffentlichen Foodsharing-Gruppe Zeven bieten Mitglieder die Lebensmittel an, die sie selbst nicht verbrauchen können.

Foto:

Zeven

Foodsharing-Gruppe Zeven: Nachbarn teilen Lebensmittel

Von Sophie Stange
15. März 2018 // 16:15

Eine Reise steht an und im Kühlschrank oder im Vorratsraum finden sich Aufschnitt, Joghurt und Toastbrot, deren Mindesthaltbarkeitsdatum nach der Tour überschritten ist. Doch was tun? Die Sachen einfach in den Müll schmeißen? Nein, dachte sich Eva Kemmerling aus Zeven. Sie gründete 2016 die Facebook-Gruppe „Foodsharing Zeven“.

Geteilt, getauscht oder verschenkt

„Braucht jemand Zwiebeln? Habe zirka zehn abzugeben“, so lautet ein Aufruf in der Zevener Foodsharing-Gruppe bei Facebook. Ein anderes Mitglied bietet Sekt an, der nächste Weintrauben und Mandarinen und auch Welpenfutter ist darunter. Fast jeden Tag finden sich neue Einträge über Lebensmittel, die getauscht, geteilt oder gar verschenkt werden.

Aus Resten noch etwas schönes zaubern

Initiiert hat die Gruppe Eva Kemmerling, die seit 2013 in Zeven wohnt. Den Grundgedanken hat sie in Köln aufgeschnappt. Dort gibt es auch Gruppen, die aus den Lebensmittelresten der Mitglieder ein Menü zaubern oder Vorschläge bringen, was damit ganz einfach zubereitet werden könnte.

Mehr als 400 Mitglieder in der Gruppe

„Anfangs lief die Foodsharing-Gruppe eher schleppend“, erinnert sich Kemmerling. Doch je bekannter die Aktion in der Nachbarschaft wurde, desto mehr machten mit. Derzeit sind mehr als 400 Personen angemeldet. Jedes Mitglied handelt eigenverantwortlich, betont die 27-Jährige.

Immer informiert via Messenger
OSC oder Verband - wer liegt richtig?
1038 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger