Im seit Monaten leeren Gastraum: Holger Gehrmann aus Selsingen, Vorsitzender des Dehoga-Kreisverbandes Bremervörde, wünscht sich frühzeitige und klarere Vorgaben, wie es für die Branche weitergehen soll.

Im seit Monaten leeren Gastraum: Holger Gehrmann aus Selsingen, Vorsitzender des Dehoga-Kreisverbandes Bremervörde, wünscht sich frühzeitige und klarere Vorgaben, wie es für die Branche weitergehen soll.

Foto: Hilken

Zeven

Gastronomen hoffen auf eine klare Perspektive

14. Januar 2021 // 19:51

Seit Anfang November befindet sich die Gastro-Branche im zweiten Lockdown. Ein Ende ist selbst nach zweieinhalb Monaten nicht in Sicht.

Betriebe kämpfen um ihre Existenz

Für viele Betriebe geht es trotz staatlicher Unterstützung ums Überleben, weiß Holger Gehrmann aus Selsingen, Vorsitzender des Deutschen Hotel- und Gaststätten-Kreisverbandes Bremervörde. Frühzeitig planen zu können, mit einer klaren Perspektive für die Branche, das wünscht sich der Gastronom von der Politik für die Berufskollegen.

„Kurzfristigkeit nervt massiv“

Das Fahren auf Sicht, das ständige Hin- und Her der Corona-Vorgaben hält er für wenig hilfreich: „Was mich massiv nervt, ist diese Kurzfristigkeit. Das ist nicht nötig. Man weiß jetzt, was eine Pandemie bedeutet und man kann das eigentlich an Zahlen festmachen“, sagt der Dehoga-Vorsitzende. Die Politik müsse langfristigere, klare Vorgaben machen und diese besser erklären. „Es muss ein Konzept her.“

Warum klare und vor allem frühzeitige Vorgaben für die Branche so wichtig sind, erläutert der Dehoga-Vorsitzende in der Freitagausgabe der ZEVENER ZEITUNG.

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