Während mancher Landwirt aufhört, hat Henning Bochers gerade einiges in den elterlichen Betrieb investiert. In Grafel betreibt er den „Biohof Mojenhop“ mit aktuell 210 Bio-Milchkühen.

Während mancher Landwirt aufhört, hat Henning Bochers gerade einiges in den elterlichen Betrieb investiert. In Grafel betreibt er den „Biohof Mojenhop“ mit aktuell 210 Bio-Milchkühen.

Foto: Algermissen

Zeven

Grafel: Bewusster Weg zum zukunftsorientierten Bio-Landwirt

Von nord24
4. März 2019 // 17:15

Henning Borchers ist Jungunternehmer in Sachen Landwirtschaft. Gemeinsam mit seinem Vater betreibt der Agrar-Ingenieur den "Biohof Mojenhop" in Grafel. Der 28-Jährige hat seinen Traumberuf gefunden - auch wenn er mit viel Verantwortung und hohen Investitionen verbunden ist. 

Zukunftssicher aufstellen

Den Biohof für die kommenden 20 Jahre zukunftssicher aufzustellen, bedarf unternehmerischen Mutes und hoher Ausgaben.  Auf dem "Mojenhop" ist in den vergangenen beiden Jahren ein neuer Stall für 210 Milchkühe entstanden. Vater und Sohn haben eine neue Futterhalle, Siloplatten und ein neues Güllelager bauen lassen.

Beruf bewusst gewählt

"So viel wurde noch nie auf einen Schlag in den Betrieb investiert", berichtet Henning Borchers. Er hat den Beruf bewusst gewählt, ohne Druck der Eltern. Der Junglandwirt liefert die gesamte Milch an eine kleine Molkerei in Lilienthal. Sie verarbeitet ausschließlich Bio-Milch aus der Region.

Strenge Auflagen

Die neue Düngemittelverordnung betrifft den "Mojenhop" weniger, denn die Auflagen für Bio-Höfe sind ohnehin strenger als für konventionell arbeitende Betriebe.
Mehr über den Werdegang und die Beweggründe von Henning Borchers steht am Dienstag in der ZEVENER ZEITUNG.

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