Groko oder nicht Groko, das ist hier die Frage. Die Sozialdemokraten diskutieren seit Wochen intensiv darüber – auch im Landkreis Rotenburg. Bis zum 2. März können sie darüber abstimmen, ob die Koalition mit der Union fortgesetzt werden soll oder nicht.

Groko oder nicht Groko, das ist hier die Frage. Die Sozialdemokraten diskutieren seit Wochen intensiv darüber – auch im Landkreis Rotenburg. Bis zum 2. März können sie darüber abstimmen, ob die Koalition mit der Union fortgesetzt werden soll oder nicht.

Foto: Fassbender/dpa

Zeven

Groko oder nicht Groko: SPD-Basis im Landkreis Rotenburg ist gespalten

Von nord24
28. Februar 2018 // 16:15

Soll die SPD die Koalition mit der Union fortführen oder sich in der Opposition neu aufstellen? Diese Frage beschäftigt auch die Parteibasis im Landkreis Rotenburg. Bis Freitag können die Mitglieder abstimmen.

Mut zu Grundsatzfragen

Für Hartmut Prelle aus Tarmstedt ist die Koalitionsfrage nebensächlich. Für die Zukunft der SPD werde es entscheidend sein, ob sie den Mut hat, über wichtige Themen grundsätzlich zu diskutieren. Über Fragen des Kapitalismus und des Einflusses von Lobbygruppen etwa.

Entsetzen über Flüchtlingspolitik

Gegen die Groko stimmt die Selsingerin Gabriele Meiers. „Ich bin entsetzt darüber, wie sich meine Partei beim Thema Flüchtlinge der CSU anbiedert“, begründet sie.

Plädoyer für Minderheitsregierung

Lüer Schlesselmann aus Godenstedt hatte der SPD bereits den Rücken gekehrt, war wegen der Gerechtigkeitsrede von Martin Schulz aber wieder eingetreten. Seither gebe es keine Fortschritte und keine Visionen, beklagt er. Er ist für eine Minderheitsregierung.

"Eine Frage der Verantwortung"

Um Verantwortung geht es Marianne Bargmann aus Zeven. Mit vielen im Koalitionsvertrag festgehaltenen Aspekten könne sie zudem gut leben.

Gesetzlicher Auftrag

„Eine Auszeit hatten wir der Bevölkerung vor der Wahl nicht in Aussicht gestellt“, unterstreicht der Elsdorfer Jörg Peters. Aufgabe von Parteien sei es, bei der politischen Willensbildung des Volkes mitzuwirken.

Absage an ein "Weiter so"

Eine Mehrheit für die Groko fand sich im Ortsverein Sittensen. Dort war man sich zugleich einig: Ein „Weiter so“ darfes nicht geben. Weder inhaltlich noch personell.

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