Peter Drewes ist bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen.

Peter Drewes ist bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen.

Foto: Archiv

Zeven

Große Trauer in Sottrum: Unternehmer Peter Drewes stirbt bei Flugzeugabsturz

Von nord24
15. September 2017 // 10:14

Bei einem Flugzeugabsturz in den Schweizer Alpen ist der Spitzenkandidat der Liberal-Konservativen Reformer (LKR) für die niedersächsische Landtagswahl, Peter Drewes, ums Leben gekommen. Das teilte die aus der Alfa-Partei von Bernd Lucke hervorgegangene Partei LKR am Donnerstag mit.

Partei würdigt Peter Drewes

Drewes, Unternehmer aus Sottrum im Kreis Rotenburg/Wümme, sei ein Mann voller Energie gewesen, der kein Blatt vor den Mund genommen habe, hieß es von der Partei, die bundesweit zuletzt rund 2000 Mitglieder hatte und die im Europaparlament mit fünf Abgeordneten vertreten ist.

Absturz mit Kleinflugzeug

Der 64-jährige Drewes war am Dienstagabend zusammen mit einem 76-jährigen Passagier in Donaueschingen in Baden-Württemberg mit einem Kleinflugzeug Richtung Norditalien gestartet. Die Maschine zerschellte aus ungeklärter Ursache auf 1900 Metern Höhe in einem unbewohntem Gebiet südöstlich von Zürich.

Drewes hielt Anteile am Rotenburger Flughafen

Einem Bericht des Schweizer „Blick“ zufolge hat Drewes selbst die Maschine geflogen und kurz vor dem Aufprall einen Notruf abgesetzt. Drewes war als Unternehmer neben seiner Beteiligung am Rotenburger Flughafen auch als selbstständiger Versicherungsmakler mit Firmensitzen in Verden, Hamburg und Danzig bekannt.

Auszeichnung mit Bundesverdienstkreuz

2015 war Drewes mit seinem damals 39-jährigen Sohn mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Gewürdigt wurde ihr jahrelanges Engagement in Afrika: Mitte der 1990er-Jahre hatte die Familie damit begonnen, in Kenia zunächst Flüchtlinge, dann ein Waisenhaus finanziell zu unterstützen. Seit 2005 gibt es den Verein „Furaha Phönix Kinderhaus“, mittlerweile mit eigenem Waisenhaus für mehr als 50 Kinder. Zudem engagierte sich Drewes für Hilfsbedürftige in Tansania. (dpa)

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