Erika Bösch ist es wichtig, dass Heimatvereine nicht nur zurück, sondern auch nach vorn gucken. In Tarmstedt hat sie ein Pflanzprojekt mit Schülern initiiert.

Erika Bösch ist es wichtig, dass Heimatvereine nicht nur zurück, sondern auch nach vorn gucken. In Tarmstedt hat sie ein Pflanzprojekt mit Schülern initiiert.

Foto: Harscher

Zeven

Heimatfreunde in Tarmstedt pflanzen mit Kindern Gemüse an

Von Saskia Harscher
25. Juni 2019 // 17:15

Woher kommt unser Gemüse? Diese Frage können Kinder aus Tarmstedt prompt beantworten. Sie pflanzen selbst Gemüse an. Unterstützung bekommen sie vom Heimatverein. 

Den Blick nach vorn

Erika Bösch ist Mitglied bei den Heimatfreunden Tarmstedt. Heimatvereine blicken häufig zurück, hat sie gemerkt. Die Tarmstedterin will aber nach vorn schauen. Deshalb hat sie ein Pflanz- und Ernteprojekt mit Schülern gestartet.

Kinder aus Tarmstedt sind begeistert

Wenn man Kinder für etwas begeistern möchte, dann muss man sie einbinden, ist Bösch überzeugt. Bei ihr durften die Neun- bis 13-Jährigen das Projekt von Anfang an mitgestalten. Beete vorbereiten, Pflanzen aussuchen, einpflanzen und aussähen. Alle 14-Tage trifft sich die Gruppe in einem kleinen Gemüsegarten mitten im Dorf. Das Grundstück dafür stellt eine Familie aus Tarmstedt zur Verfügung.

Erdbeere und Radieschen sind beliebt

Mittlerweile sind die ersten Früchte und Gemüsesorten reif. Radieschen, Spinat, Kopfsalat und Erdbeeren haben die Kinder schon geerntet und daraus leckere Gerichte zubereitet. Auch das ist Erika Bösch wichtig: Zeigen, was man aus Gemüse und Obst alles herstellen kann.

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