Sind Drogen im Gepäck? Der Polizeihund hat dafür ein feines Näschen. Schon bei der Anreise zogen die Beamten einige Autofahrer aus dem Verkehr.

Sind Drogen im Gepäck? Der Polizeihund hat dafür ein feines Näschen. Schon bei der Anreise zogen die Beamten einige Autofahrer aus dem Verkehr.

Foto: Röhrs

Zeven

Hurricane-Festival in Scheeßel: 65.000 feiern weitgehend friedlich

Von Stephan Oertel
25. Juni 2018 // 16:07

Von einem ruhigen Festival sprechen Polizei und Rettungskräfte mit Blick auf das Hurricane, das Sonntagnacht in Scheeßel zuende ging. Erste Bilanz: 230 Straftaten und 1650 Behandlungen.

Taschendiebe langen zu

Bei 65.000 meist jungen Besuchern eine überschaubare Zahl, finden die Ordnungshüter. Die hatten an den vier Tagen vor allem mit Taschendieben und Diebstählen aus Zelten zu tun. Einige Langfinger waren bandenmäßig unterwegs, berichten die Beamten.

Polizei nimmt drei Personen fest

Zwei Männer und eine Frau wurden festgenommen, weil sie auf dem Campinggelände mit Drogen gehandelt haben sollen. Darüber hinaus wurden gerade auch bei der Anreise kleinere Mengen Rauschgift sichergestellt.

Etwas mehr Straftaten

Eine Handvoll Anzeigen gingen bislang wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung ein. Unter dem Strich gab es mehr Straftaten als im Vorjahr.

Patient im Schweinchenkostüm

Etwas weniger zu tun hatten die 531 Sanitäter des Roten  Kreuzes. Oft waren es Blessuren und Kreislaufprobleme, die Festivalgästen zu schaffen machten. "Nichts Dramatisches", so die leitende Notärztin Dorothea Hebebrand. Es gab auch eher kuriose Einsätze. So behandelten die Sanitäter einen 34-Jährigen im Schweinchenkostüm. „Das kommt auch nicht alle Tage vor“, bemerkt Sanitätsdienstleiter Jan Bauer.

Weniger Besucher

Das sah 65.000 Besucher - 13.000 weniger als im Vorjahr. Knapp ein Fünftel blieb nur für jeweils einen Tag.

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