Seit Schließung des Zevener Schlachthofs müssen Landwirte ihre Schweine deutlich weiter transportieren.

Seit Schließung des Zevener Schlachthofs müssen Landwirte ihre Schweine deutlich weiter transportieren.

Foto: Jaspersen/dpa

Zeven

Italienischer Großschlachter hat kein Interesse an Zeven

Von thorsten.kratzmann
13. November 2017 // 16:15

Um die Absichten des italienischen Fleischwarenproduzenten Bresaole Pini, sich in Niedersachsen niederzulassen, gibt es Verwirrung. Das Unternehmen will einen Großschlachthof errichten, 26.000 Schweine täglich schlachten und verarbeiten.

Rotenburg und Zeven als Standorte im Gespräch

Angeblich hat das Unternehmen eine Anfrage an die Stadt Rotenburg gerichtet. Die Landesregierung hat Zeven ins Spiel gebracht. Weder hier noch dort wird es zu einer Ansiedlung kommen, die rund 1000 Jobs bringen könnte.

Rotenburg will keinen Schlachthof

In der Kreisstadt Rotenburg haben die Stadtväter dankend abgelehnt. Diese Entscheidung kritisiert der Landvolkverband Rotenburg-Verden als Interessenvertreter der Landwirte. Die Verbandsspitze verweist darauf, dass die Schweine  der Landwirte im Verbandsgebiet nach Schließung des Schlachthofs in Zeven deutlich weitere Transportwege zurücklegen müssen. Das Landvolk setzt sich daher für einen Schlachthofstandort in der Region ein.

Zeven vom Ministerium vorgeschlagen

Zeven, wo der Vion-Schlachthof Ende April geschlossen wurde, ist den Italienern vom Wirtschaftsministerium in Hannover vorgeschlagen worden. Doch die haben nicht angebissen. Sie wollen sich partout an der Grenze zu den Niederlanden ansiedeln. Doch das möchte die Landesregierung verhindern. Was der Landvolkverband Zeven von alledem hält und wie er sich positioniert, das  will der Vorstand am Mittwoch beraten.

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