Ein Wolf läuft in seinem Gehege in einem Wildpark. Auch im Landkreis Rotenburg sind die Tiere unterwegs. Daran haben sich viele Menschen offenbar längst gewöhnt.

Ein Wolf läuft in seinem Gehege in einem Wildpark. Auch im Landkreis Rotenburg sind die Tiere unterwegs. Daran haben sich viele Menschen offenbar längst gewöhnt.

Foto: Stratenschulte/dpa

Zeven

Jäger bittet nach Vorfall in Steinfeld: Jeder Wolf sollte gemeldet werden

Von Bert Albers
5. Dezember 2018 // 17:15

Welches Tier hat vergangene Woche in Steinfeld einen Mann gebissen? Weil ein Wolf nicht auszuschließen ist, wollen Jägerschaft und Umweltministerium alles über die Wölfe der Region wissen. Doch Sichtungen werden seltener gemeldet. 

Nur einer hat den Wolf gesehen

Über Wölfe bei Steinfeld liegen keine Berichte vor. Nur der 55-Jährige, der nach eigener Darstellung gebissen wurde, spricht von insgesamt vier Wölfen. Klar ist aber: Im Landkreis Rotenburg gibt es welche. Auch in der Samtgemeinde Tarmstedt, in der Steinfeld liegt, wurden dieses Jahr schon welche gesehen.

Jäger glaubt an Gewöhnungseffekt

Bekannt werden solche Sichtungen aber oft nur zufällig, beklagt Heinz-Hermann Holsten von der Zevener Jägerschaft. Eine Meldung bleibe immer häufiger aus. Es ist ein Gewöhnungseffekt eingetreten, glaubt er.

Meldebogen gibt's online

Dabei sei jede Sichtung wichtig. Wo sich wie viele Wölfe aufhalten, ist nur per Beobachtung zu ermitteln. Es werde künftig vermehrt zu Begegnungen zwischen Wolf und Mensch kommen. Wenn dann jemand fragt, ob es nicht genug Wölfe gebe, könne man nur auf Basis verlässlicher Informationen antworten. Einen Meldebogen gibt es auf der Internetseite der Jägerschaft Zeven.

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