An der Juniorwahl beteiligten sich bundesweit rund eine Million Schüler. Auch die KGS Tarmstedt und das St.-Viti-Gymnasium Zeven waren dabei.

An der Juniorwahl beteiligten sich bundesweit rund eine Million Schüler. Auch die KGS Tarmstedt und das St.-Viti-Gymnasium Zeven waren dabei.

Foto: © Juniorwahl 2017

Zeven

Juniorwahl in Zeven und Tarmstedt: Bei Schülern kriegt die AfD keinen Stich

Von Bert Albers
26. September 2017 // 12:43

Hätte die Jugend das Sagen, dann säße die AfD nicht im neuen Bundestag. Jedenfalls blitzten die Rechtspopulisten bei Schülern am Zevener St.-Viti-Gymnasium und an der KGS Tarmstedt ab. Dort fand parallel zur Bundestagswahl eine Juniorwahl statt. 

Jugendliche wollen die AfD nicht

Auf 3,0 Prozent brachte es die AfD bei der Juniorwahl an der KGS. Am Gymnasium in Zeven waren es mit 2,6 Prozent sogar noch weniger. Zum Vergleich: Bei der Bundestagwahl wurde die umstrittene Partei mit 12,6 Prozent drittstärkste Kraft.

Mehrere Jahrgänge waren bei der Juniorwahl dabei

An der KGS durften die Jahrgänge 10 bis 12 an der Juniorwahl teilnehmen. Am St.-Viti-Gymnasium war auch noch die Acht- und Neuntklässler dabei. Die Simulation verlief wie eine echte Wahl: mit Erst- und Zweitstimme und richtiger Wahlbenachrichtigung.

Bescheidene Erfolge für die Tierschutzpartei

Beide Schulen machten übrigens die CDU zur stärksten Kraft. Dahinter liegen jeweils SPD und Grüne. Deutlich besser als im echten Leben schnitten zwei kleine Parteie ab: Die Tierschutzpartei erreichte 2,6 Prozent (Zeven) beziehungsweise 3,3 Prozent (Tarmstedt). Die Partei kam auf 2,4 und 3,6 Prozent.

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