Seit dem 1. August diesen Jahres leitet Sandra Pohl die Kooperative Gesamtschule Tarmstedt. Die Bremerin folgt damit auf Michael Berthold.

Seit dem 1. August diesen Jahres leitet Sandra Pohl die Kooperative Gesamtschule Tarmstedt. Die Bremerin folgt damit auf Michael Berthold.

Foto: Stange

Zeven

KGS Tarmstedt: Neue Schulleiterin hat viel vor

Von Sophie Stange
2. August 2017 // 17:01

Morgen starten nicht nur die Schüler in ein neues Schuljahr, sondern auch für Sandra Pohl beginnt als Schulleiterin der KGS Tarmstedt ein neues Kapitel. Die Bremerin folgt damit auf Michael Berthold. Im Gespräch mit Nord24Zeven hat sie über ihre Vorhaben gesprochen.

KGS Tarmstedt ging ihr nicht aus dem Kopf

Der Kontakt zu den Schülern und zum Kollegium hat Sandra Pohl in den vergangenen vier Jahren gefehlt, wie sie sagt. Die positiven Erinnerungen an die KGS Tarmstedt, die sie von 2008 bis 2013 als Lehrerin in den Fächern Deutsch, Politik und Wirtschaft gesammelt hat, schwirrten ihr immer wieder im Kopf herum. Als sie dann erfahren hat, dass Michael Berthold in den Ruhestand gehen möchte, ergriff sie nach mehrmaligem Überlegen die Chance, sich als Schulleiterin zu bewerben.

Referendariat in Verden und Lilienthal absolviert

Zu dieser Zeit war sie aber noch als stellvertretende Leiterin im Studienseminar Verden tätig. Dort werden Referendare für das Lehramt an Gymnasium ausgebildet. Auch Pohl hat da ihre Referendarausbildung in Kooperation mit dem Gymnasium Lilienthal absolviert. „Nach meinem Referendariat war die KGS die erste Schule, an der ich unterrichtet habe."

Sie schätzt das Schulkonzept

Die gute Stimmung im Kollegium und das "Tarmstedter Modell" sind ihr in Erinnerung geblieben. An dem Konzept mit der schulzweigübergreifenden Klassenbildung in der Sekundarstufe I möchte sie weiterhin festhalten. "Ich finde es gut, dass die Grenzen und Schranken zwischen den Schulformen auf sozialer Ebene aufgehoben werden. Zum anderen wird aber auch in bestimmten Fächern differenziert nach Gymnasial-, Realschul- und Hauptschul-Niveau."

Ihre Idee: Lehrer hospitieren gegenseitig

Sie habe viele Ideen, die sie mit den Kollegen zusammen verfolgen möchte: Erstmal möchte sich die neue Schulleiterin einen Überblick über die derzeitigen Projekte und Entwicklungsschwerpunkte verschaffen. „Ich könnte mir vorstellen, dass man den Teamgeist noch mehr schärft, beispielsweise mit kollegialen Hospitanzen.“ Die Lehrer würden sich dann gegenseitig im Unterricht besuchen und so die Qualität des Unterrichts weiterentwickeln. Auch die Konzepte zur Inklusion möchte sie mit ihren Kollegen weiterentwickeln.

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