Sandra Biendara-Klindworth, hier mit Tochter Maylin (links) und Kirsi Lindemann (rechts, mit Tochter Lena) suchen den kollegialen Austausch der Kindertagespflegepersonen im Landkreis. Sie haben die Regionalgruppe Rotenburg der Berufsvereinigung ins Leben gerufen.

Sandra Biendara-Klindworth, hier mit Tochter Maylin (links) und Kirsi Lindemann (rechts, mit Tochter Lena) suchen den kollegialen Austausch der Kindertagespflegepersonen im Landkreis. Sie haben die Regionalgruppe Rotenburg der Berufsvereinigung ins Leben gerufen.

Foto: Kratzmann

Zeven

Kindertagespflegepersonen im Kreis Rotenburg schließen sich zusammen

Von thorsten.kratzmann
29. Oktober 2019 // 17:56

Im Landkreis Rotenburg hat ein Dutzend Frauen die Berufsvereinigung der Kindertagespflegepersonen gegründet. Ihr Ziel ist die kreisweite Vernetzung.

Ein Dutzend Gründerinnen

Kirsi Lindemann aus Sottrum und Sandra Biendara-Klindworth aus Weertzen haben mit zehn Mitstreiterinnen einen Verein ins Leben gerufen. Sie sind die Gründungsmütter der Regionalgruppe Rotenburg der Berufsvereinigung. Die Gründerinnen wollen einen kreisweiten Austausch der Kolleginnen untereinander erreichen, sie wollen das Berufsbild in der Öffentlichkeit bekannt machen und für eine einheitliche Bezahlung sorgen.

Einheitliche Bezahlung als Ziel

Als erste Sprecherin fungiert Kirsi Lindemann. Sandra Biendara-Klindworth ist zweite Sprecherin. „Viele wissen nicht, was Kindertagespflege ist und wie wir arbeiten“, sagt Lindemann und kündigt an, in die Öffentlichkeitsarbeit einsteigen zu wollen. Ein weiteres Ziel ist es, die Kindertagespflegepersonen kreisweit zu vernetzen, denn die Kreisverwaltung darf den Kontakt untereinander aus Gründen des Datenschutzes nicht herstellen, beklagt das Sprecherinnen-Duo. Und auch, dass der Landkreis die Kindertagespflegepersonen kreisweit nicht einheitlich vergütet.

Probleme gemeinsam lösen

Ein weiteres Anliegen der Vereinsgründerinnen ist die kollegiale Beratung untereinander. „Jetzt stehen wir mit unseren Fragen und Problemen weitgehend alleine da“, unterstreicht Lindemann.

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