Wenn alles gut läuft, dann wird die „Kirchtimker Perle“, die jetzt in Kirchtimke in der Straße Kattensteert gepflanzt wurde, in vier oder fünf Jahren die ersten Früchte tragen

Wenn alles gut läuft, dann wird die „Kirchtimker Perle“, die jetzt in Kirchtimke in der Straße Kattensteert gepflanzt wurde, in vier oder fünf Jahren die ersten Früchte tragen

Foto: Harscher

Zeven

Kirchtimke: Eine "Perle" mehr im Dorf

Von Saskia Harscher
3. Dezember 2019 // 17:26

Fürs Klima und mehr Artenvielfalt: Die Gemeinde Kirchtimke im Landkreis Rotenburg Wümme pflanzt Obst- und Laubbäume

Apfelsorte aus Kirchtimke

„Lecker, aber wie heißt die Sorte eigentlich?“ So soll die „Perle von Kirchtimke“, nach dem Zweiten Weltkrieg zu ihrem Namen gekommen sein, erzählt Hinrich Postels vom Gärtnerhof Badenstedt.

Obst ist in der Stadt beliebt

Damals fuhren die Kirchtimker mit ihren Äpfeln nach Bremen und verkauften diese bei den Stadtleuten an der Haustür. Eine gute Sorte, wie Gärtnerhofmitarbeiter Postels findet: lecker, eher mürbe mit grün-gelber Schale und erntereif im September. Jetzt gibt‘s davon eine mehr im Dorf. Insgesamt elf Obst- und Laubbäume hat die Gemeinde pflanzen lassen.

Eine Aktion für alle

Bäume sind echte Multitalente: Sie filtern die Luft und binden Kohlendioxid, sie sind Lebensraum, Nahrungsquelle und für viele Menschen zudem Orte der Ruhe. Elf dieser Alleskönner sollen jetzt in  Kirchtimke heranwachsen. Bis die Jungpflanzen das können, was bereits ausgewachsene Bäume können, wird es zwar noch dauern, aber ein Gewinn für Mensch und Tier sind sie schon jetzt, wie Bürgermeister Frank Tibke betont.

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