Therese Narawitz (links) und Christina Hinrichs lieben ihren Job. Doch momentan sind die Erzieherinnen alles andere als zufrieden.

Therese Narawitz (links) und Christina Hinrichs lieben ihren Job. Doch momentan sind die Erzieherinnen alles andere als zufrieden.

Foto: Jakob Brandt

Zeven

Kitas sind noch weit entfernt von Normalität

26. Mai 2020 // 16:13

Ihr Job ist nicht einfach in diesen Tagen. Obwohl die Kindertagesstätten nur eine Notbetreuung fahren, haben Erzieherinnen trotzdem viel zu tun. Ihre Arbeit sieht allerdings völlig anders aus als sonst, hat viel mit Planen, Organisieren, Konferieren und Telefonieren zu tun.

Die Umarmungen fehlen

Sich in gewohnter Art und Weise um die Kinder kümmern, das geht in Corona-Zeiten nicht. Immer auf Abstand achten, immer die Hygieneregeln im Auge haben, Kinder nicht einmal in den Arm nehmen können: das belastet. „Diese Arbeit ist total unbefriedigend, bringt keinen Spaß“, sagt Christina Hinrichs, Erzieherin im Kindergarten „Bunte Wiese“ in Klein Meckelsen.

Niemand weiß, wie es weiter geht

„Die Beziehungsarbeit“, betont die 28-Jährige, „geht momentan flöten. Hinzukommt, dass im Grunde genommen keiner weiß, wie‘s weitergeht.“ In der Kita in Klein Meckelsen werden zurzeit 20 Kinder in vier Gruppen von 8 bis 14 Uhr betreut. Diese werden, so ist geplant, nach und nach mit weiteren Kindern aufgestockt. Ab August soll im Land dann wieder der Normalbetrieb starten. Doch ob es so kommt, ist ungewiss. Weil die Vorgaben sich stetig ändern, ist eine verbindliche Planung in den Kitas schwierig, wenn nicht gar unmöglich. „Wir planen nur noch von Woche zu Woche“, so Hinrichs.

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