Bettruhe, Tee trinken und viel Schlaf: Wenn die Grippe einen erwischt hat, dann ist das meist die beste Medizin. Im Landkreis Rotenburg wurden im Januar und Februar insgesamt 75 Influenza-Fälle vom Labor bestätigt.

Bettruhe, Tee trinken und viel Schlaf: Wenn die Grippe einen erwischt hat, dann ist das meist die beste Medizin. Im Landkreis Rotenburg wurden im Januar und Februar insgesamt 75 Influenza-Fälle vom Labor bestätigt.

Foto: Gebert/dpa

Zeven

Landkreis Rotenburg: Grippewelle greift immer mehr um sich

Von Sophie Stange
25. Februar 2018 // 15:15

Reizhusten, Schnupfen, Fieber und Erschöpfung: Diese und weitere Symptome hören Allgemeinmediziner in diesen Tagen häufiger. 75 Grippe-Fälle wurden im Januar und Februar vom Gesundheitsamt des Landkreises Rotenburg dokumentiert. 

26 Fälle in dieser Woche

„Beim Landkreis wurden diese Woche 26 Influenza-Nachweise gemeldet. Über die Zahl der Erkrankten lässt das aber keine genauen Rückschluss zu, da hier nur die positiven Labor-Nachweise eingehen“, teilt Christine Huchzermeier, Pressesprecherin des Landkreises Rotenburg, mit. Insgesamt wurden in den ersten beiden Monaten des Jahres 75 Influenza-Fälle bestätigt. 2017 gab es insgesamt 98 bestätigte Fälle, im gesamten Jahr 2016 lag die Zahl der Erkrankten bei 38.

Nicht jede Grippe wird erfasst

In dieser Statistik werden jedoch nur Personen erfasst, die einen Arzt aufgesucht haben und einen Nasen- oder Rachen-Abstrich ins Labor geschickt haben. Meldepflichtig ist bei der Influenza nur der direkte Virusnachweis mittels Labor, nicht der Krankheitsverdacht, die Erkrankung oder der Tod durch Influenza, teilt der Landkreis weiter mit. „Dunkelziffern kommen in erster Linie dadurch zustande, dass Patienten gar nicht beim Arzt waren oder kein Abstrich entnommen wird“, sagt Huchzermeier.

Immer informiert via Messenger
Soll es Freiheiten für Geimpfte geben?
351 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger