Nach mehr als sieben Monaten endete jetzt in Stade der Missbrauchsprozess gegen einen Mann aus Wilstedt mit einem Schuldspruch.

Nach mehr als sieben Monaten endete jetzt in Stade der Missbrauchsprozess gegen einen Mann aus Wilstedt mit einem Schuldspruch.

Foto: Rumpenhorst/dpa

Zeven

Missbrauch in Wilstedt: Gericht erhöht Strafe um zwei Monate

Von Bert Albers
21. September 2019 // 11:31

Die Taten liegen schon mehr als acht Jahre zurück, jetzt werden sie gesühnt: Ein Mann aus Wilstedt wurde wegen sexuellen Missbrauchs einer Schutzbefohlenen zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Zwei Jahre und acht Monate soll er hinter Gitter.

Für 20 Taten verurteilt

Das Landgericht Stade verurteilte den Mann für 20 Taten an einer damals 15- beziehungsweise 16-Jährigen. Es handelte sich um ein Berufungsverfahren. Die Richterin erhöhte die zuvor vom Amtsgericht Zeven verhängte Strafe um zwei Monate. Der Prozess fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Täter aus Wilstedt sagte nicht aus

Der Angeklagte verweigerte die Aussage. Das Gericht musste sich auf die Aussagen des Opfers stützen. Die seien detailliert und offenbar erlebnisbasiert gewesen, so eine Gerichtssprecherin. Der Prozess erstreckte sich seit Februar über mehr als 20 Verhandlungstage. Binnen einer Woche kann der Verurteilte Revision einlegen.

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