Eine Streifenwagenbesatzung der Autobahnpolizei konnte den 26-Jährigen, der auf dem Standstreifen zu seinem Motorrad ging, aufgreifen.

Eine Streifenwagenbesatzung der Autobahnpolizei konnte den 26-Jährigen, der auf dem Standstreifen zu seinem Motorrad ging, aufgreifen.

Foto: picture alliance/dpa

Zeven

Motorradfahrer begeht Tankbetrug

21. Juni 2020 // 15:09

Mit einem ungewöhnlichen Fall von Tankbetrug haben Sittenser Autobahnpolizisten Sonnabendnachmittag zu tun gehabt. Der Betrüger war zu Fuß auf der A 1 unterwegs

Tank leer gefahren

Der 26-Jährige war gegen 15 Uhr auf der Autobahn 1 mit seinem Motorrad in Richtung Hamburg unterwegs, als ihm in Höhe der Rastanlage Aarbachkate der Sprit ausging. Der Mann stellte seine Maschine auf dem Standstreifen ab und machte auf sich aufmerksam. Ein Verkehrsteilnehmer nahm den Hilfesuchenden auf und brachte ihn zurück in Richtung Bremen zur Rastanlage Ostetal-Nord. Dort tankte der 26-Jährige Superbenzin in einen Kanister. Bezahlt hat er dafür aber nicht.

Nun wollte sich der Mann von dem Helfer wieder zu seinem Motorrad bringen lassen. Da der Angesprochene den Tankbetrug bemerkt hatte, verweigerte er ihm die Mitnahme.

Betrüger macht sich zu Fuß auf den Weg

So machte sich der 26-Jährige zu Fuß auf den Weg. Er überquerte beide Richtungsfahrbahnen der A1 und ging auf dem Standstreifen weiter. Der Zeuge informierte derweil den Tankstellenbetreiber und der wiederum die Polizei.

Eine Streifenwagenbesatzung der Autobahnpolizei konnte den 26-Jährigen wenig später auf dem Standstreifen aufgreifen. Dabei widersetzte sich der Mann den polizeilichen Maßnahmen. Wie sich später herausstellte, dürften psychische Probleme ein Grund für sein Verhalten gewesen sein. Außerdem stand er unter dem Einfluss von Rauschgift. Nachdem der Motorradfahrer auf der Polizeiwache eine Blutprobe abgegeben hatte, wurde er in die Obhut von Verwandten übergeben.

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