Eine Ärztin hält ein Stethoskop in der Hand. Welche Mediziner sich um die Bewohner des neuen  Seniorenheims in Tarmstedt kümmern werden, ist derzeit offen.

Eine Ärztin hält ein Stethoskop in der Hand. Welche Mediziner sich um die Bewohner des neuen Seniorenheims in Tarmstedt kümmern werden, ist derzeit offen.

Foto: Burgi/dpa

Zeven

Neues Pflegeheim in Tarmstedt: Wer verarztet die Bewohner?

Von Bert Albers
25. Februar 2019 // 18:22

In Tarmstedt eröffnet ein weiteres Seniorenheim. Mitte April soll es losgehen. Doch jetzt schlagen örtliche Ärzte Alarm. Sie haben keine Kapazitäten frei, um noch mehr alte Menschen zu versorgen.

Ärzte in Tarmstedt fühlen sich überlastet

Sie seien bereits überlastet, heißt es in einer schriftlichen Erklärung von Ulrike und Traugott Riedesel, Florian Steiner und Falk Landen. Die vier Ärzte betreiben Hausarztpraxen in  Tarmstedt beziehungsweise Wilstedt. Wenn nun ein Heim mit fast 60 älteren Menschen eröffnet wird, werden sie dort niemanden behandeln. Es sei denn, besagte Person war schon vorher ihr Patient.

Betreiber müssen liefern

Wer sich stattdessen um die Heimbewohner kümmern wird, ist unklar. Die Betreiber der neuen Pflegeeinrichtung stehen in der Pflicht. Das Gesetz schreibt vor, dass sie  vor der Eröffnung sicherstellen, dass die alten Menschen medizinisch versorgt sind. Auf Anfrage erklärte eine Sprecherin: „Wir führen erst noch Gespräche, aber wir sind zuversichtlich."

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