Um das Größenverhältnis in etwa darzustellen, präsentierte die Gemeinde bei der Bürgerversammlung in Ostereistedt eine Fotomontage mit dem Riesen-Ei zwischen Fachwerkhaus und Kindergartengebäude. Bei dem Objekt handelt es sich wohlgemerkt nicht ums Original-„Ovum“.

Um das Größenverhältnis in etwa darzustellen, präsentierte die Gemeinde bei der Bürgerversammlung in Ostereistedt eine Fotomontage mit dem Riesen-Ei zwischen Fachwerkhaus und Kindergartengebäude. Bei dem Objekt handelt es sich wohlgemerkt nicht ums Original-„Ovum“.

Montage: Eschenbach

Zeven

Ostereistedt: Am Riesen-Ei scheiden sich die Geister

Von Lutz Hilken
25. Januar 2019 // 16:15

Ein fünf Meter hohes Beton-Ei für das Osterhasendorf Ostereistedt? Das möchte der Bremer Künstler Armin Kölbli in der Heimat von Hanni Hase aufstellen lassen. Im Dorf selbst gibt es Befürworter des Kunstprojektes, aber auch Gegner. Der Gemeinderat ist in der Zwickmühle. 

Zukunftswerkstatt mit Brief-Botschaften

Dem international renommierten Künstler schwebt vor, das Riesen-Ei mit Briefen für nachfolgende Generationen zu füllen. Die Botschaften könnten bei einer Zukunftswerkstatt vor Ostern 2020 formuliert und dann in dem Objekt verschlossen werden, lautet eine Idee. Manche Bürger möchten das Riesen-Ei nicht im Ort aufgestellt haben.

Visitenkarte wie Hanni Hase für Ostereistedt

Andere finden, dass das "Ovum", so der Name des Kunstobjektes, gut zu Ostereistedt passt. Schließlich ist hier der Osterhase beheimatet. Das ist bei einer Bürgerversammlung deutlich geworden. Der Gemeinderat ist ebenso wie die Bevölkerung uneins über das Vorhaben. Er will mit den Erkenntnissen aus der Versammlung neu beraten, im Falle einer Zusage auch über einen passenden Standort.

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