Pastor Marcus Garras mit Bibeln in spanischer und deutscher Sprache. Lesen kann er beide, weil er zehn Jahre in Peru gearbeitet hat. Ende Februar verlässt er die Kirchengemeinde Wilstedt, um seine Erfahrung an Kollegen weiterzugeben.

Pastor Marcus Garras mit Bibeln in spanischer und deutscher Sprache. Lesen kann er beide, weil er zehn Jahre in Peru gearbeitet hat. Ende Februar verlässt er die Kirchengemeinde Wilstedt, um seine Erfahrung an Kollegen weiterzugeben.

Foto: Albers

Zeven

Plötzlich ohne Pastor: Garras verlässt die Kirchengemeinde Wilstedt

Von Bert Albers
14. Dezember 2017 // 15:15

Schock für die Kirchengemeinde Wilstedt: Pastor Marcus Garras hat völlig überraschend seinen Abschied verkündet. Jetzt droht eine Vakanz in Wilstedt und Tarmstedt.

Von der Pfarrstelle zur EKD in Hannover

Am Mittwochabend hat der 49-Jährige den Kirchenvorstand über seinen Schritt informiert. Am 1. März tritt er in Hannover eine neue Stelle an. Dort wird er für die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) tätig sein.

Garras war zehn Jahre in Peru

Für die EKD soll Garras deutschsprachige Gemeinden in Mittel- und Südamerika betreuen. Außerdem wird er Kollegen vorbereiten, die dort Dienst tun sollen. Die Voraussetzungen dafür bringt er mit: Der vierfache Vater war zehn Jahre lang in Peru am Gemeindeaufbau beteiligt.

Zur Kirchengemeinde Wilstedt gehören 4200 Menschen

Für die rund 4200 Gemeindeglieder in Wilstedt und Tarmstedt wird der Abschied Folgen haben. Der Kirchenkreis rechnet nicht mit einer Wiederbesetzung der Stelle vor dem Sommer 2018. Heißt: Mindestens drei Monate sind die beiden Kirchen ohne Pastor.

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