Für Rollstuhlfahrer sind Stufen eine hohe Hürde. In Wilstedt können sie wegen einer steilen Treppe keine Ratssitzungen besuchen geschweige denn sich in den Rat wählen lasen. Damit soll bald Schluss sein.

Für Rollstuhlfahrer sind Stufen eine hohe Hürde. In Wilstedt können sie wegen einer steilen Treppe keine Ratssitzungen besuchen geschweige denn sich in den Rat wählen lasen. Damit soll bald Schluss sein.

Foto: Daniel Maurer/dpa

Zeven

Politik in Wilstedt: Rollstuhlfahrer sind bald nicht mehr ausgeschlossen

Von Bert Albers
6. November 2018 // 16:15

Steile Treppen, kein Fahrstuhl. Wer nicht gut zu Fuß ist oder im Rollstuhl sitzt, der ist von Sitzungen des Gemeinderates in Wilstedt ausgeschlossen. Ein Vertrag mit der Kirche soll das ändern.

Kirche in Wilstedt plant Neubau

Die Kirchengemeinde Wilstedt plant den Bau eines neuen Gemeindehauses. Weil der kostspielig wird, hofft sie auf einen Zuschuss der politischen Gemeinde. Die stellt aber Bedingungen.

Gute Nachricht für Gehbehinderte

An 20 Montagen im Jahr will sie das neue Haus nutzen. Unter anderem für öffentliche Ratssitzungen. Denn sie ist verpflichtet, einen barrierfreien Zugang zu gewährleisten. Den gibt es bisher nicht. In einem Neubau wäre das anders.

80.000 Euro im Gespräch

Bürgermeister Traugott Riedesel will dafür 80.000 Euro als Zuschuss locker machen. Die Summe könnte noch schrumpfen. Manchen Ratsmitglieder erscheint die Förderung nämlich zu hoch.

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