Die Autobahnpolizei Sittensen hat ihre Kontrollaktion zur Bekämpfung der Unfallursachen auf der A1 zwischen Bremen und Hamburg fortgesetzt.

Die Autobahnpolizei Sittensen hat ihre Kontrollaktion zur Bekämpfung der Unfallursachen auf der A1 zwischen Bremen und Hamburg fortgesetzt.

Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Zeven

Polizei kontrolliert Abstand und Handy am Steuer

Von Joachim Schnepel
18. März 2021 // 12:25

Die Autobahnpolizei Sittensen hat ihre Kontrollaktion zur Bekämpfung der Unfallursachen auf der A1 zwischen Bremen und Hamburg fortgesetzt.

Zu dichtes Auffahren und Handygebrauch geahndet

Die Beamten ahndeten vor allem zu dichtes Auffahren und den Gebrauch des Handys während der Fahrt. In 16 Fällen nutzten Lkw-Fahrer ein Smartphone oder ein anderes elektronisches Gerät am Steuer in Fahrzeugs. Zweimal traf es Autofahrer, die während der Fahrt kommunizierten.

Männer verstoßen gegen Verkehrsregeln

Bei ihren Kontrollen stellten die Beamten fest, dass fast ausnahmslos Männer gegen die Verkehrsregeln verstießen. Außerdem verzeichnete die Autobahnpolizei sieben Verstöße wegen zu geringer Sicherheitsabstände zum Vorausfahrenden. Die Beamten konnten bei den Kontrollen Situation festhalten, die Sattelzüge fast Stoßstange an Stoßstange zeigen.

Betroffene erwarten Bußgelder

Die Betroffenen erwarten folgende Bußgelder: Lkw-Fahrer, die unter 50 Meter Abstand zum Vorausfahrenden unterwegs sind, zahlen ein Bußgeld von 80 Euro.

Handyverstöße kosten 100 Euro. In beiden Fällen kommt ein Punkt in Flensburg dazu. Acht betroffene Lkw-Fahrer haben ihren Wohnsitz nicht in Deutschland. Sie mussten eine Sicherheitsleistung zur Sicherung des Bußgeldverfahrens hinterlegen.

Fahrer mit Haftbefehl gesucht

Darüber hinaus verzeichnete die Autobahnpolizei bei ihren Kontrollen auch einigen „Beifang“: Gegen einen der kontrollierten Fahrer lag ein Haftbefehl vor. Der Mann wurde am Kontrollort festgenommen und in die JVA nach Bremervörde gebracht. An einem Lkw war die Bereifung derart schlecht, dass der Fahrer seine Fahrt nicht fortsetzen durfte.

Kind schläft ungesichert auf Rückbank

In einem kontrollierten Auto entdeckten die Beamten ein 10-jähriges Kind, das auf der Rückbank ungesichert schlief. Obwohl dem Vater, als Fahrer des Wagens, ein Bußgeld von 85 Euro droht, zeigte er sich unbeeindruckt von der Gefahr, die er für seine Tochter einging.

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