Feuerwehrleute haben am Donnerstag in Rotenburg ein neugeborenes Fohlen aus der Wümme gerettet.

Feuerwehrleute haben am Donnerstag in Rotenburg ein neugeborenes Fohlen aus der Wümme gerettet.

Foto: Feuerwehr

Zeven

Rotenburg: Feuerwehr rettet Fohlen aus der Wümme

Von Nord 24
14. August 2020 // 11:11

Spektakulärer Tierrettungseinsatz in der Kreisstadt: Feuerwehrleute haben am Donnerstag in Rotenburg ein neugeborenes Fohlen aus der Wümme gerettet.

Fußmarsch zur Unfallstelle

Um 13.41 Uhr wurde die Feuerwehr Rotenburg in den Lauenbrücker Weg gerufen. Dort sollte sich ein Fohlen in der Wümme befinden. Umgehend rückten die Kräfte mit drei Fahrzeugen aus. Nach einem Fußmarsch mit Material und Boot erreichten sie den genauen Einsatzort an der Wümme.

Mit Feuerwehrfahrzeugen nicht zu erreichen

Dieser war mit den Feuerwehrfahrzeugen nicht zu erreichen. Die gemeldete Lage bestätigte sich, ein Fohlen war in die Wümme gefallen. Zum Glück war an der Stelle Buschwerk, sodass das Fohlen nicht abgetrieben wurde, heißt es von der Feuerwehr. Zwei Brandbekämpfer gingen direkt in die Wümme und sicherten das Fohlen vor der Strömung.

Keine starke Strömung

Diese war zwar nicht allzu stark, hätte aber gereicht, um das Fohlen mitzureißen. Nachdem ein Ast mit einer Bügelsäge beseitigt worden war, konnten die beiden Feuerwehrleute das Fohlen gemeinsam vorsichtig aus der Wümme heben. An Land warteteten schon die Mutterstute des Fohlens und die Besitzer der Pferde.

Große Wiedersehensfreude

Die Wiedersehensfreude war groß, denn die Mutterstute beobachtete den Einsatz der Feuerwehr genau und ließ sich nicht vom Einsatzort wegführen, bis ihre Tochter sicher an Land gebracht war. Sie war schließlich erst am gleichen Tag geboren worden und hatte somit einen turbulenten Geburtstag.

Fohlen bleibt unverletzt

Bei der Hitze konnten zwar alle Anwesenden das Bad in der Wümme nachvollziehen, allerdings wurden die Pferde nun von den sichtlich erleichterten Besitzern auf eine Koppel abseits der Wümme geführt, damit sich der Einsatz nicht wiederholt, so die Wehr. Eine ebenfalls anwesende Tierärztin untersuchte das Fohlen, es hatte den Sturz unverletzt überstanden.

Nach rund 30 Minuten war der Einsatz beendet.

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