Die Karlshöfener Moorteufel (grün-schwarze Trikots) lieferten der SG Odin/Döhren II trotz der klaren 3:37-Niederlage einen harten Kampf.

Die Karlshöfener Moorteufel (grün-schwarze Trikots) lieferten der SG Odin/Döhren II trotz der klaren 3:37-Niederlage einen harten Kampf.

Foto: Noack

Zeven

Rugby: Ersatzgeschwächte Moorteufel schlagen sich gut

Von Andreas Kurth
29. September 2017 // 15:56

Der dritte Spieltag in der Verbandsliga endete für die Karlshöfener Moorteufel mit einer derben Niederlage. Sie mussten sich mit 3:37 der SG Odin/Döhren II geschlagen geben. Soweit die nackten Zahlen, diese spiegeln aber in keiner Weise das Spiel wider, was das Team um Benjamin Böse in Hannover abgeliefert hat.

Ehemalige schnüren wieder ihre Stollenschuhe

Neun Spieler hatte der Trainer nur zur Verfügung. Doch dann sagten ehemalige Spieler der Moorteufel ihre Unterstützung zu. Andy Sprenger, Gerrit Paehlke und Bengt Fischer schnürten nach Jahren ohne Training ihre Stollenschuhe. Gemeinsam mit drei Spielern von Union 60 Bremen, sowie Union-Trainer Spence auf der Reservebank, stellten die Moorteufel über Nacht ein 15er-Team auf die Beine.

Energiereserven irgendwann aufgebraucht

Das Team war zum Untergehen verurteilt, könnte man denken. Aber das sah die grün-graue Truppe entschieden anders. Von der ersten Minute wurde der Gegner unter Druck gesetzt. Mit extremem Energieaufwand verteidigten die Moorteufel jeden Meter. Irgendwann musste der Einbruch kommen, gegen die Reservebank der SG Odin/Döhren II waren schließlich die Energiereserven aufgebraucht.

Demnächst starke Gegner aus Kiel und Ricklingen

Das Trainerteam Ryan/Noack war trotz der deutlichen Klatsche zufrieden. Alle waren sich einig, ein klasse Spiel gezeigt zu haben. Gedankt wurde den Jungs aus Bremen und den verrückten drei Ex-Teufeln. Die kommenden zwei Spieltage werden nochmal unglaublich schwer. Die Moorteufel treffen auf starke Gegner aus Kiel und Ricklingen, beide mit Bundesliga-Erfahrung.

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