Dort, wo es jetzt in der Nähe von Ostertimke grün ist und Bäume wachsen, existierte noch vor Jahren ein Flachwassersee, das Tripkens Flatt.

Dort, wo es jetzt in der Nähe von Ostertimke grün ist und Bäume wachsen, existierte noch vor Jahren ein Flachwassersee, das Tripkens Flatt.

Foto: Looks

Zeven

Samtgemeinde Tarmstedt: Hier war früher einmal ein See

Von nord24
12. August 2019 // 16:15

Christiane Looks ist Kreis-Naturschutzebeauftragte im Landkreis Rotenburg. Sie kennt die Region und die Landschaft. Jetzt greift sie ein Thema auf, das eindrucksvoll die Folgen von Entwässerung und Veränderungen des Klimas zeigt.

Flachwasserseen gab es auch in Ostertimke in der Samtgemeinde Tarmstedt

Angeregt durch einen Besuch bei Bekannten, bei dem sie die sogenannten Flachwasserseen kennen lernte, machte sich Christiane Looks auch in der Samtgemeinde Tarmstedt auf die Suche. Bei Ostertimke spürte sie Tripkens Flatt nach und machte dabei eine interessante Entdeckung.

Empfindliche Gewässer

Flatts bildeten sich auf Geestrücken Norddeutschlands als Ausblasungsmulden in der nährstoffarmen Tundrenlandschaft, die sich in der letzten Kalteiszeit vor über zehntausend Jahren entwickelt hatte. Diese besonderen Flachwasserseen trocknen durch Entwässerungsmaßnahmen sowie klimatische Veränderungen leicht aus und verlanden.

Tripkens Flatt gibt es nicht mehr

Südöstlich von Ostertimke existierte bis vor  Jahren noch ein See, ein sogenanntes Flatt. Mittlerweile ist es ausgetrocknet und verlandet. Wo früher Wasser war, steht jetzt ein Kiefernwald.

Diese Artikel könnten dir auch gefallen
Umfrage Deutschland schottet sich mit krassen Maßnahmen gegen das Coronavirus ab: Um die weitere Verbreitung aufzuhalten, dürfen die Menschen jetzt nur noch höchstens zu zweit auf die Straße.

Sind drastisch Maßnahmen wie die Kontaktsperre richtig?

10919 abgegebene Stimmen
Folge nord24 via Messenger
Folge den Pinguins via Messenger
Folge uns auf Facebook
Besuche uns auf Facebook
Abonniere uns auf Instagram
nord24 auf Instagram