Detlef Cordes (von rechts) von der Stiftung Lager Sandbostel, der russische Vizekonsul Oleg Yakimovich und Günther Justen-Stahl vom Gedenkstättenverein legten Kränze in Sandbostel nieder.

Detlef Cordes (von rechts) von der Stiftung Lager Sandbostel, der russische Vizekonsul Oleg Yakimovich und Günther Justen-Stahl vom Gedenkstättenverein legten Kränze in Sandbostel nieder.

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Zeven

Sandbostel: Gedenkfeier aus Anlass des Überfalls auf Russland

Von Jakob Brandt
24. Juni 2018 // 17:15

Am Ehrenmal auf der Kriegsgräberstätte in Sandbostel liegen frische Kränze.  Vertreter der Stiftung Lager Sandbostel und des Gedenkstättenvereins haben sie dort abgelegt. Zusammen mit 30 Besuchern gedachten sie des deutschen Überfalls auf Russland.  

Kriegsgefangene starben in Sandbostel

Von den mehr als drei Millionen Soldaten, die 1941 in deutsche Gefangenschaft gerieten, seien bis Frühjahr 1942 etwa zwei Drittel gestorben. „Alleine hier in Sandbostel starben von den 10 000 im Lager verbliebenen sowjetischen Kriegsgefangenen bis März 1943 etwa 3000. Sie wurden auf dem Lagerfriedhof pietätlos in großen Massengräbern verscharrt“, so Gedenkstättenleiter Andreas Ehresmann.

So viele Opfer

Oleg Yakimovich aus dem russischen Generalkonsulat in Hamburg sprach von einem „erbarmungslosen Vernichtungskrieg gegen die russische Bevölkerung“. Nie zuvor habe ein Krieg so viele Opfer auf allen Seiten gefordert. Solch grauenvolle Ereignisse dürften nie wieder geschehen. Auf russischer Seite starben im Zweiten Weltkrieg 27 Millionen Menschen, darunter 18 Millionen Zivilisten.

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