Senta Reinhold, die Teamleiterin des DRK-Blutspendedienstes NSTOB, setzt die Nadel. Sie weiß, warum viele Spender immer wieder kommen. „Es tut nicht weh, und man weiß, dass man etwas Gutes tut“, sagt sie.

Senta Reinhold, die Teamleiterin des DRK-Blutspendedienstes NSTOB, setzt die Nadel. Sie weiß, warum viele Spender immer wieder kommen. „Es tut nicht weh, und man weiß, dass man etwas Gutes tut“, sagt sie.

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Zeven

Sittensen: Aderlass kurz vor Weihnachten

Von Jakob Brandt
22. Dezember 2017 // 17:15

Von Weihnachtsstress keine Spur: Beim Blutspendetermin in der Sittenser Grundschule herrscht drei Tage vor Heiligabend Hochbetrieb. Viele Männer und Frauen nehmen sich Zeit für den kleinen Piks.

Blutspender stehen Schlange

Das Rote Kreuz ist sehr zufrieden. Die Blutspender stehen Schlange, um sich anzumelden. „Es läuft sehr gut“, sagt Brigitte Spitzer vom DRK-Ortsverband Sittensen.

"Termin ist schon in Ordnung"

Horst Kollecker und seine Frau Anita halten sich den Termin vor Weihnachten immer frei. Der 70-Jährige hat sich gut 80-mal piken lassen. Seine Frau bringt es auf 50 Termine.  Eine Blutspende kurz vor dem Fest sei schon in Ordnung, sagen beide.

Spender seit Bundeswehrzeiten

Daniel Polhuis spendet seit Bundeswehrzeiten Blut. Der Ex-Soldat weiß, dass der rote Lebenssaft immer knapp ist. „Mir geht‘s gut“, so 30-Jährige, „warum sollte ich nicht spenden?“

Eine Spende, die  nichts kostet

Über die gute Resonanz freut sich auch Senta Reinhold, die Teamleiterin des DRK-Blutspendedienstes. Dass die Aktion kurz vor Weihnachten so gut läuft, überrascht sie nicht. „Das ist eine Spende, die nichts kostet“, sagt sie. „Es tut nicht weh, und man weiß, dass man etwas Gutes tut.

Anruf vom Blutspendedienst

Sören Tietjen hat zwei Jahre lang nicht gespendet. Es fehlte die Zeit. Doch dann erhielt er einen Anruf vom Blutspendedienst. Jetzt gehe ich hin, sagte sich der 47-Jährige und machte extra früher Feierabend. Der Zaunbauer ist froh, dass er gekommen ist. Denn: "Blut wird immer gebraucht."

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