Autobahnpolizisten aus Sittensen kontrollierten drei Tage lang Fernbusse auf der A 1.

Autobahnpolizisten aus Sittensen kontrollierten drei Tage lang Fernbusse auf der A 1.

Foto: Patrick Seeger/dpa

Zeven

Sittensen: Autobahnpolizei nimmt Fernbusse ins Visier

5. März 2020 // 10:51

In der vergangenen Woche haben Spezialisten der Autobahnpolizei drei Tage den gewerblichen Personenverkehr auf der A 1 unter die Lupe genommen.

Viele Fernbusse kontrolliert

Insgesamt wurden viele Fernbusse mit weit über 600 Fahrgästen kontrolliert. Vorrangig überprüften die Beamten die Busse auf technische Mängel und schauten, ob das Personal die Lenk- und Ruhezeiten eingehalten hatte. In zwei Fällen wiesen die Sicherheitsausstattungen der Fernbusse Mängel auf.

Unerlaubt im Bundesgebiet

Drei Fahrgäste hielten sich unerlaubt im Bundesgebiet auf. Sie wurden den jeweils zuständigen Ausländerbehörden überstellt. Gegen zwei andere Fahrgäste wurden Ermittlungsverfahren nach dem Aufenthaltsgesetz eingeleitet.

22-Jähriger wandert ins Gefängnis

Für einen 22-jährigen Mann aus Eritrea war die Reise am Kontrollort beendet. Er wurde mit dem Polizeibus zur Justizvollzugsanstalt nach Bremervörde gebracht, um dort eine 60-tägige Haftstrafe wegen mehrerer Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz abzusitzen.

Marihuana im Handgepäck

Im Handgepäck eines 23-jährigen Mannes aus Hamburg fanden die Polizisten etwa 20 Gramm Marihuana und Utensilien für den Drogenhandel. Ihm droht jetzt ein Strafverfahren wegen unerlaubten Handels mit Cannabisprodukten.

Positives Feedback von Reisenden

Polizeikommissar Brockmann, Spezialist der Autobahnpolizei Sittensen: „Wir haben von den meisten Fahrgästen ein positives Feedback erhalten, dass wir den Bus, den Fahrer und auch die Mitreisenden überprüft haben.“ Mit diesen Kontrollen erhofft sich die Polizei auch, das Sicherheitsgefühl im Busreiseverkehr zu erhöhen.

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