Wolfgang Papst aus Sittensen erklärt Interessierten die Funktionen eines Elektrofahrrads und wie man es bedient.

Wolfgang Papst aus Sittensen erklärt Interessierten die Funktionen eines Elektrofahrrads und wie man es bedient.

Foto: Meyer

Zeven

Sittensen: Das solltet ihr vor dem E-Bike-Kauf beachten

Von Jakob Brandt
30. Juli 2018 // 17:15

Der E-Bike-Boom ist ungebrochen. Vor allem Senioren lieben das Elektrofahrrad. Mit technischer Unterstützung sind auch längere Radtouren wieder möglich. Bevor man auf den Flitzer steigt, sollte man sich umfassend informieren. Dazu rät Fahrradhändler Wolfgang Papst aus Sittensen.

Gleiche Vorschriften wie bei einem Fahrrad

Beim Pedelec, dem am weitesten verbreiteten Typ von Elektrofahrrädern,  gelten die gleichen Vorschriften wie bei einem normalen Fahrrad: kein Führerschein, keine Helmpflicht, keine Versicherungspflicht. "Ich kann aber nur jedem raten, einen Helm zu tragen", sagt Papst.

Lange Strecken nicht ohne Ladegerät

Die Akku-Leistung ist nach wie vor das zentrale Thema bei Elektrofahrrädern. Papst rät, weite Strecken nicht ohne das relativ leichte Ladegerät zu fahren. Laut Papst kann man den Akku jederzeit zwischenladen. Empfehlenswerter ist, ihn bis zum letzten Viertel herunterzufahren und dann wieder aufzuladen. Dazu genügt eine gewöhnliche Steckdose. Drei bis fünf Stunden beträgt die Ladezeit.

Fachmann rät zum Probefahren

Ein gutes Pedelec ist nicht billig. 2000 Euro aufwärts muss der Käufer dafür hinlegen. Vor einem Kauf sollte man sich im Fachhandel  kompetent beraten lassen, empfiehlt der Experte. "Ganz wichtig ist das Probefahren", so Papst.

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