Wasserbüffel sind sie keine Feinschmecker. Sie fressen auch harte und raufaserige Pflanzenarten wie das Rohrglanzgras.

Wasserbüffel sind sie keine Feinschmecker. Sie fressen auch harte und raufaserige Pflanzenarten wie das Rohrglanzgras.

Foto: Mareike Sonnenschein

Zeven

Sittensen: Grasende Wasserbüffel helfen Naturschützern

Von Jakob Brandt
28. Mai 2019 // 17:15

An der Oste bei Groß Meckelsen in der Samtgemeinde Sittensen grasen acht Wasserbüffel. Die Tiere helfen, ein ökologisch wertvolles Gebiet am Fluss zu pflegen und zu entwickeln.

Naturschützer sehen Rinder gerne

Die imposanten Tier waren vor langer Zeit in Mitteleuropa heimisch. Nach und nach verschwanden sie von der Bildfläche. Seit etwa 20 Jahren sieht man Büffel wieder. Naturschützer entdeckten ihren Wert als Landschaftspfleger. Zur Entwicklung von Naturflächen werden die Rinder gerne eingesetzt.

Projekt  wird begleitet

Die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Rotenburg und die Ökologische Nabu-Station Oste-Region in Bremervörde begleiten das Projekt. Sie schauen, wie sich bestimmte Pflanzenarten durch die Beweidung entwickeln.

Büffel schaffen feuchte Bereiche

Wasserbüffel sollen gegenüber robusten Rinderrassen enorme Vorteile haben. "Durch ihr häufiges Suhlen schaffen sie feuchte Bereiche oder halten Kleingewässer aktiv offen, die sonst verlanden würden. Zudem sind sie keine Feinschmecker, sondern fressen auch harte und raufaserige Pflanzenarten wie Rohrglanzgras", sagt Sarina Pils, die Leiterin der ökologischen Nabu-Station.

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