Mit Gebärden kommuniziert Diplom-Pädagogin Annette Eckhoff mit Kindern in der Helga-Leinung-Schule und im Heilpädagogischen Kindergarten der Lebenshilfe.

Mit Gebärden kommuniziert Diplom-Pädagogin Annette Eckhoff mit Kindern in der Helga-Leinung-Schule und im Heilpädagogischen Kindergarten der Lebenshilfe.

Foto: Hilken

Zeven

Sprechen ohne zu reden: Annette Eckhoff unterrichtet in Gebärdensprache

Von nord24
26. September 2018 // 17:15

Wie Menschen kommunizieren, die sich nicht über Lautsprache verständigen können? Über Gebärden. Annette Eckhoff erklärt, worauf es dabei ankommt.

Keine ganzen Sätze

Die Diplom-Pädagogin arbeitet bei der Lebenshilfe Bremervörde-Zeven. In der Helga-Leinung-Schule und im Heilpädagogischen Kindergarten greifen sie und ihre Kollegen auf Gebärden der deutschen Gebärdensprache zurück. Ganze Sätze bilden sie nicht, erklärt sie. Das wäre zu kompliziert. "Wir verwenden lautsprachbegleitende Gebärden."

Es gibt sogar Dialekte

Die komplette Gebärdensprache beherrscht auch sie nicht. In ihrer täglichen Kommunikation mit den Kindern brauche sie das aber auch nicht. Es gibt einen riesigen Pool an Gebärden - sogar mit Dialekten. Daraus suchen sich die Pädagogen die für sie wichtigsten heraus.  Wichtig sei es, erst einmal das System zu beherrschen, wie Gebärden eingesetzt werden.

Jeder kann sie lernen

Geduld ist gefragt beim Lernen der Gebärden. Aber: jeder könne es. Wie man es schafft, gerade für Kinder das richtige Maß zu finden, was sie selbst antreibt und welche Besonderheiten es in Norddeutschland gibt, verrät Annette Eckhoff heute in der Zevener Zeitung. Anlass ist der Europäische Tag der Sprachen.

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