Eine deutlich höhere Wahlbeteiligung als vor knapp fünf Jahren verzeichnete die Wahlleitung mit 64,8 Prozent für den Landkreis Rotenburg.

Eine deutlich höhere Wahlbeteiligung als vor knapp fünf Jahren verzeichnete die Wahlleitung mit 64,8 Prozent für den Landkreis Rotenburg.

Foto: © Juniorwahl 2017

Zeven

Tarmstedter Schüler simulieren die Bundestagswahl

Von Bert Albers
12. September 2017 // 18:01

Die meisten haben noch gar kein Wahlrecht. Dennoch werden kommende Woche hunderte Schüler der KGS Tarmstedt ihre Stimme abgeben. Sie beteiligen sich an der Juniorwahl. 

Drei Jahrgänge machen mit bei der Juniorwahl

Die Juniorwahl ist eine Simulation, die kaum vom Original zu unterscheiden ist. „Das ist alles sehr nah an den echten Wahlen“, sagt Lehrein Deike Lührs. Heißt: Es gibt Wahlbenachrichtungen, ein Wahllokal, Wahlkabinen, Stimmzettel  und eine Urne. Und wenn die Zehnt- bis Zwölftklässler ihre Kreuze gemacht haben, dann wird ausgezählt.

Die Ergebnisse erfahren wir erst am 25. September

Die Ergebnisse werden aber erst am 25. September verkündet. Also nach der Bundestagswahl. Das soll verhindern, dass sich die "richtigen Wähler" von den Schülern beeinflussen lassen.

Eine Million Schüler sind dabei

Allein in Niedersachsen gibt es fast 500 Schulen, die bei der Juniorwahl mitmachen. Bundesweit sind fast eine Million Schüler dabei. Sie alle haben sich im Unterricht darauf vorbereitet.

Fünf Kandidaten diskutieren

An der KGS fand zudem eine Podiumsdiskussion statt. An der nahmen fünf Bundestagskandidaten teil. Sie beantworteten Fragen zur Digitalisierung  und zur Bildungspolitik.

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