Kinder stehen in einem Kindergarten. In den beiden Kitas der Gemeinde Tarmstedt ist ihr Nachwuchs aktuell bestens aufgehoben, finden die Elternvertreterinnen. Deshalb sprechen sie sich gegen einen Trägerwechsel aus.

Kinder stehen in einem Kindergarten. In den beiden Kitas der Gemeinde Tarmstedt ist ihr Nachwuchs aktuell bestens aufgehoben, finden die Elternvertreterinnen. Deshalb sprechen sie sich gegen einen Trägerwechsel aus.

Foto: Charisius/dpa

Zeven

Tarmstedts Eltern fordern: "Finger weg von unseren Kindergärten"

Von Bert Albers
23. August 2017 // 16:22

Tarmstedts Kindergärten sollen in der Hand der Gemeinde bleiben. Das fordern Elternvertreter. Doch im Gemeinderat zeichnet sich eine andere Entscheidung ab. 

Die Politiker haben lange diskutiert

Bleibt alles beim Alten, oder hat bald  ein so genannter freier Träger das Sagen? Am Donnerstagabend stimmt der Gemeinderat über diese Frage ab. Gut eineinhalb Jahre wurde diskutiert und beraten. Wie es ausgeht, ist noch nicht sicher. Viele Insider rechnen aber mit einem Wechsel.

Die Eltern sind mit der Arbeit in den Kindergärten zufrieden

In beiden Kitas sind Personal und Eltern gegen einen Trägerwechsel. Sie fürchten Nachteile. Und sie sehen keinen Anlass etwas zu verändern: "Mit der Arbeit im Kindergarten sind wir vollkommen zufrieden", sagt Elternsprecherin Daliah Crow.

Viele Ratsmitglieder wollen die Verwaltung entlasten

Politiker haben immer wieder versprochen, dass es keine Nachteile für Kinder, Eltern oder Erzieherinnen geben soll. Auch gehe es nicht um Einsparungen. Aber viele Ratsmitglieder hoffen auf eine Entlastung der Verwaltung, wenn die sich nicht mehr um die Kindergärten kümmen muss.

Das Rote Kreuz hat gute Chancen

Die Johanniter, die Kirche und das Deutsche Rote Kreuz haben sich um die Übernahme beworben. Wahrscheinlich bekommt das DRK den Zuschlag. Zuvor muss der Rat aber für den Trägerwechsel stimmen. Die Mütter und Väter hoffen, dass es dazu nicht kommt.

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