Antje Schumacher und ihre Hunde „Poldi“ (links) und „Cooper“: Die Gnarrenburgerin und ihre Vierbeiner besuchen regelmäßig Senioren in Pflegeheimen.

Antje Schumacher und ihre Hunde „Poldi“ (links) und „Cooper“: Die Gnarrenburgerin und ihre Vierbeiner besuchen regelmäßig Senioren in Pflegeheimen.

Foto: Siems

Zeven

Therapie-Hunde aus Gnarrenburg lassen Senioren und Kinder aufblühen

Von nord24
11. Oktober 2018 // 16:15

Antje Schumacher und ihre Hunde „Poldi“ und „Cooper“ sind ein eingespieltes Team. Das Trio besucht Kindertagesstätten und Schulen sowie Pflegeeinrichtungen.

Hunde wecken Interesse

Die Hunde setzen bei Jung und Alt viel Gutes in Gang: Das Interesse wird geweckt, Sprache und Feinmotorik werden gefördert. Kurz: Das körperliche, geistige und soziale Wohlbefinden derer, die besucht werden, wird verbessert.

Oma bringt sie auf die Idee

Auf die Idee, die Vierbeiner für Therapiezwecke auszubilden, kam die Gnarrenburgerin, als sie mit „Poldi“ ihre Großmutter im Seniorenheim besuchte. Die alte Dame sei durch die Präsenz des Hundes förmlich aufgeblüht. Die Enkelin staunte, an wie viele Spitznamen, die ihr Großvater früher den eigenen Hunden gegeben hatte, sich die Oma noch erinnern konnte.

Lehrgang dauert ein Jahr

2014 absolvierte die heute 41-Jährige in einem Schulungszentrum den einjährigen Ausbildungslehrgang „Mensch-Hund-Therapieteam“. Heute besucht sie mehrere Pflegeeinrichtungen. Die Tiere begleiten sie im Wechsel, immer einer zur Zeit.

Erinnerung an früher

Man könne praktisch zusehen, wie die alten Leute wacher werden. Viele erinnerten sich an früher, an eigene Tiere, und kämen ins Erzählen.

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