Freispruch oder Haftstrafe: Im Fall einer toten Kirchtimkerin liegen die Anträge von Verteidigung und Anklage weit auseinander. Das Gericht muss nun abwägen. Am 17. September soll das Urteil fallen.

Freispruch oder Haftstrafe: Im Fall einer toten Kirchtimkerin liegen die Anträge von Verteidigung und Anklage weit auseinander. Das Gericht muss nun abwägen. Am 17. September soll das Urteil fallen.

Foto: picture alliance / dpa

Zeven

Tote Frau in Kirchtimke: Anklage fordert Haftstrafe für Ehemann

10. September 2020 // 21:00

Freispruch fordert der Verteidiger, Haft die Anklage. Im Fall der am 4. Februar in Kirchtimke verstorbenen Frau lagen die Juristen weit auseinander.

Staatsanwaltschaft wertet Vorfall als Totschlag

Vor dem Stader Landgericht hielten Staatsanwältin und Rechtsanwalt am Donnerstag ihre Plädoyers. Für die Anklage ist nach der Beweisaufnahme klar, dass der 58-jährige Angeklagte seine Frau im Affekt getötet hat - möglicherweise mit einem Kissen. Totschlag lautet der Vorwurf, sieben Jahre Haft die Forderung. Die Verteidigung sieht dagegen kein Indiz für eine Tötung und geht von einem natürlichen Tod durch Herzinfarkt aus. Sie fordert Freispruch. Das Urteil soll am 17. September fallen.

Immer informiert via Messenger
Wie feiert ihr in diesem Jahr Halloween?
465 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger