Bekifft am Steuer geht gar nicht. Auch Stunden später lässt sich der Konsum noch nachweisen.

Bekifft am Steuer geht gar nicht. Auch Stunden später lässt sich der Konsum noch nachweisen.

Foto: Foto: Karmann/dpa

Zeven

Unter Drogen am Steuer: Deutlicher Anstieg im Landkreis Rotenburg

Von nord24
22. August 2019 // 18:32

Immer häufiger stoppt die Polizei im Landkreis Rotenburg Autofahrer, die unter dem Einfluss von Drogen stehen. Durchschnittlich jeden Tag fällt einer auf.

Drogen stärker im Blickfeld

Ob dies ein Indiz dafür ist, dass zunehmend Drogen konsumiert werden, lässt sich nicht sagen. Sicher ist, dass die Polizei Drogenkonsum heute besser erkennt. Achteten die Beamten bei Verkehrskontrollen früher vor allem auf Alkohol, rücken nun - auch in der Ausbildung - verstärkt Drogen ins Blickfeld. "Wir erkennen das heute einfach besser", sagt ein Polizeisprecher.

Gezielte Kontrollen

Und es wird stärker gezielt kontrolliert, zum Beispiel bei der Anreise zum Hurricane Festival. Das könnte erklären, warum gerade in den vergangenen Jahren die Zahl der erwischten Drogenkonsumenten am Steuer so stark gestiegen ist: von 63 im Jahr 2014 auf 354 im vergangenen Jahr. Die Dunkelziffer dürfte noch deutlich höher liegen.

Der Lappen ist schnell weg

Es kann nicht nur teuer werden, sondern auch den Führerschein kosten, wenn man unter Drogen am Steuer sitzt. Denn Drogen können schon in geringen Mengen die Fahrtüchtigkeit herabsetzen.  Die Polizei wird daher weiter kontrollieren.

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