Das Foto zeigt Legehennen in einem Hühnerstall

Freilandhühner haben’s nicht leicht in diesen Tagen. Der Landkreis Rotenburg empfiehlt, sie wegen der Vogelgrippe aufzustallen. Krankheitsfälle wurden hier noch nicht registriert. Im Weser-Ems-Gebiet aber wütet die Geflügelpest. 350 000 Tiere wurden dort schon geschlachtet.

Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Zeven

Vogelgrippe: Warten auf Sonne und Wärme

3. Februar 2021 // 15:37

Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen schlägt Alarm. In der Weser-Ems-Region breitet sich die Vogelgrippe immer weiter aus.

Mehr als 350 000 Tiere, vornehmlich Puten, Enten und Masthähnchen, mussten bislang getötet werden. Der Landkreis Rotenburg ist bislang vom hochansteckenden Geflügelvirus vom Typ H5N8 verschont geblieben. „Wir hatten zum Glück noch keinen Fall“, sagt Kreisveterinär Dr. Joachim Wiedner.

Virus rückt immer näher

Dabei rückt das Virus näher. Mitte Januar ist der Erreger auch in einem Putenbestand im Landkreis Cuxhaven nachgewiesen worden. Im Klosterpark in Harsefeld fand man vor wenigen Tagen eine tote, mit H5N8 infizierte Nonnengans.

Appell an Geflügelhalter

Für den Landkreis Rotenburg Grund genug, noch mal an alle Geflügelhalter zu appellieren, die Biosicherheitsmaßnahmen auf ihren Höfen und in den Ställen konsequent einzuhalten, sprich, alles zu tun, um die Einschleppung von Krankheiten in einen gesunden Tierbestand auf ein Minimum zu reduzieren.

Mit Vorsicht durch den Winter

Man hofft, mit gebotener Vorsicht gut durch den Winter zu kommen. „Wir wissen, dass unsere Geflügelhalter sehr darum bemüht sind, ihre Tiere zu schützen“, zeigt sich der Kreisveterinär optimistisch, warnt aber zugleich: „Die Gefahr ist noch nicht ganz vorbei.“

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