Fahrradstreifen wie dieser in Zeven könnten in Wilstedt das Radfahren sicherer machen, sind Bürger und Politiker überzeugt. Dort sind die Straßen allerdings deutlich schmaler.

Fahrradstreifen wie dieser in Zeven könnten in Wilstedt das Radfahren sicherer machen, sind Bürger und Politiker überzeugt. Dort sind die Straßen allerdings deutlich schmaler.

Foto: Albers

Zeven

Wilstedt: Fahrradfahrer wollen keine Angst mehr haben müssen

Von Bert Albers
12. Dezember 2017 // 15:15

In Wilstedt fahren viele Radler auf dem Fußweg. Auf den schmalen Hauptstraßen ist's ihnen einfach zu gefährlich. Fahrradstreifen auf der Fahrbahn sollen das Problem aus der Welt schaffen. Dabei muss aber die Verkehrsbehörde mitspielt.

Neben Autos und Lastern haben's Radler schwer

Fünf Kreisstraßen führen durch Wilstedt. Und keine davon ist besonders breit. Radfahrer haben es also schwer, wenn sie neben Autos, Lastwagen und Traktoren bestehen wollen.

Autofahrer in Wilstedt nehmen zu wenig Rücksicht

Das größte Problem ist die mangelnde Rücksichtnahme. Spätestens das vierte Auto schneide einen, berichtet Fahrrad-Fan Peter Vollhardt. Er hat deshalb die Fahrradstreifen beantragt.

Auch für Fußgänger hätten die Streifen Vorteile

Die gebe es vielerorts, auch in Dörfern, weiß Vollhardt. Davon würden auch Fußgänger profitieren. Denn die Streifen wirkten insgesamt verkehrsberuhigend.

Der Gemeinderat will einen neuen Anlauf unternehmen

Der Gemeinderat ist ebenfalls für die Streifen. Allerdings wurden die von der Verkehrsbehörde des Landkreises schon einmal abgelehnt . Aus deren Sicht sind die Straßen zu schmal. Ob sie mittlerweile anders sieht, zeigt sich erst im Sommer. Dann findet eine Verkehrsschau im Ort statt.

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